CSD, Gay Pride etc. pp.

Homophobie ist ein emotionaler Defekt bei Menschen, denen ihre eigenen homoerotischen Phantasien Angst bereiten ...

Das Akzeptieren der eigenen, femininen Seite lässt diese Angst gar nicht erst entstehen und einem Sätze, die mit "Ich habe absolut nichts gegen Schwule und Lesben, aber ..." beginnen, geradezu absurd erscheinen.

Das Medienwirksame an Events wie dem "Christopher Street Day" ist das Exessive daran, wird jedoch keinesfalls der Dartellung der Homosexualität in der Öffentlichkeit gerecht — im Gegenteil; bei den Heterosexuellen ist auch nicht jeden Tag Karneval!

Alter Hut



http://www.du-bist-deutschland.de/

Lieber Bmdesknzler

.. ach nee, das war ja der Oggersheimer! Also nochmal: Liebe/r Bundeskanzler/In, da Du, resp. Deine Regierung immer ziemlich klamm bist, seid - egal; habe ich mir folgende Formel, die ich Dir hiermit kostenfrei zur Verfügung stelle, erdacht:

E > A

Klasse; oder? War doch ganz einfach!

Herzlichst Dein Thomas,
Finanzminister in spe


E = Einnahmen
A = Ausgaben

Erfahrung

So kanns gehen im Leben, man erwartet das Unerwartete ... doch dann triffts ein.

Michael Jackson

Der Verstand eines Zwölfjährigen, im Körper einer 5000 Jahre alten ägyptischen Mumie.

Moonwalker

Nicht dass es mich betroffen gemacht hätte als ich heute morgen den Rechner hochfahren ließ, mich in die Netzwelt einloggte um als erstes zu erfahren, dass Michael Jackson eine Stunde lang erfolglos "reanimiert wurde" — erfolglos!

Was wäre das auch für ein Bild gewesen, der "King of Pop" sabbernd im Rollstuhl, der Zivi reicht ihm die Schnabeltasse?

_ _ _
Nachgetragen: Die weitaus größere künstlerische Leistung Michael Jackson betreffend, ist Jackson selbst und zwar die seines Chirurgen.

Leihpilger

Immer wenn ein Ereignis stattfindet, bei dem Menschen zu Schaden oder gar zu Tode kommen, ist meist von einem "Unglück" die Rede, als jüngste Beispiele wären zu nennen, der U-Bahn-Unfall in Washington, oder der Air-France-Flug 447. Dabei setzt Unglück eben auch das Positiv, also Glück voraus, was bedeuten würde, das schiere Leben wäre Glück, weil es ja genau genommen ein Überleben wäre. Im eigentlichen Sinne wäre ein Entleben, oder auch ein Verleben ebenso glücklich, oder unglücklich, wie das (Er)Leben selbst – es ist einfach nur, oder es ist nicht. Dass wir etwas als ein Unglück betrachten hängt wohl damit zusammen, dass wir entweder das Glück zu sehen nicht in der Lage sind, oder dass es das Glück an sich gar nicht gibt, wir nur das Unglück kennen, kennen wollen.

Die Sucht nach dem Glück lässt den Menschen Wirklichkeit beharrlich supprimieren, benötigt er dann wiederum doch wieder das Quantum Leid, um sich seines eigenen Befindens gewiss zu werden; jeder scheint mitzuleiden, wenn zwei Bibelschülerinnen im Jemen ermordet werden, blendet jedoch hartnäckig aus, dass allein jede Stunde an die 1500 Menschen Hungers sterben, darunter ca. 500 Kinder – eventuell weil sie sich zu Komplizen eines Systems gemacht haben, das Menschen verhungern lässt, damit einige wenige in Wohlstand leben können? Nun, diese Menschen verhungern im Stillen und weils eben weniger laut ist nehmen es die meisten wohl auch nicht wahr.

Erst neulich erfuhr ich von Menschen, die von Berufs wegen pilgern, sogenannte Leihpilger; Menschen, die eben von Menschen dafür bezahlt werden, die nicht selbst pilgern wollen, sondern pilgern lassen um Absolution zu erlangen – was mir dazu jetzt noch einfällt? Nichts, absolut nichts!

"Der leuchtet im Dunkeln"

"Der leuchtet im Dunkeln" – so, oder so ähnlich lautet das Klischee einer landläufigen Vorstellung, sollte jemand radioaktiv verstrahlt worden sein.

"Die US-Aufsichtsbehörde Nuclear Regulatory Commission (NRC) ist in einer Untersuchung zu dem Ergebnis gelangt, dass den US-Energiekonzernen das Geld fehlt, um alte Atomkraftwerke zu entsorgen. Betroffen sind insgesamt 26 Reaktoren an 18 Standorten. Das ist jede vierte Anlage des Landes." (Quelle: Telepolis)

Liebe Atomkraftwerksbetreiber hierzulande und anderswo, schonmal was vom Warmen Abriss gehört? Die in Tschornobyl haben '86 vorgemacht wie das geht.

Bitte bitte, keine Ursache ...

Krisenintervention

Eine halbe Stunde DLF reicht bereits aus, um die AK-47 Amoklauffertig zu machen, zumindest in der Vorstellung.

"Wirtschaftskrise", "Krise im Iran", "Energiekrise", "die Linke in der Krise" — wenn ich heute noch einmal das Wort "Krise" höre, bekomm ich 'ne Krise!

Der Damm ist gebrochen!

Nachdem der Bundestag beschlossen hat, das BKA damit zu beauftragen, "Kinderporno"-Seiten im Internet zu sperren, sollen nun auch Sperren von "Killerspiel"-Seiten angedacht werden ...

... der Damm ist gebrochen!

Bibelschülerinnen aus Gifhorn

Christliche Institutionen missionieren seit hunderten von Jahren unter dem Deckmantel der Humanität die sog. dritte Welt; was dabei heraus gekommen ist, ist allenthalben bekannt, die Millionen Opfer der Kirche sprechen da eine eindeutige Sprache.

Bisweilen soll nun wiederum vorkommen, dass der Missionar selbst zum Opfer wird...

"Brumm brumm"

Ich habe heute während des LKW-Fahrens ein wenig im Radio herumgezappt und musste dreimal, wenn auch nur kurz, so doch quälend, die Musik (dazu gleich mehr) von .. wie heisst noch der Hässlon von Genesis, der mit dem Schlagzeug? ... richtig: Phil Collins hören; und was soll ich sagen? Es war grauenhaft! Zu einem bleiernen Schnarchrhythmus simplifizierte Schlagermelodien, die selbst Lieschen Müller versteht, dazu die krächzend-blecherne Stimme (nennt man das) dieses Sänger (nennt man den) mit dem Charisma einer Vogelscheuche, nein, zwei Vogelscheuchen; wer hört sowas? – und vor allem; wo bekomme ich mein Schmerzensgeld?

Da fuhr ich also auf der Autobahn 8 von Neunkirchen/Saar zurück nach Karlsruhe, mit 89, dem LKW einer mittelständischen Spedition – "Wir fahren (kursiv) Ihr (kursiv ende) Gut" – natürlich mit dem nötigen Sicherheitsabstand von ca. 50 Metern, hinterher, im CD-Player lief wieder Musik und damit meine ich richtige, echte Musik: Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3, Solist Andras Schiff mit der Staatskapelle Dresden unter Bernard Haitink – herrlich! Obwohl der Dirigent nicht zu meinen Favoriten gehört, das nur nebenbei, aber der Pianist ... erste Kategorie.

Nach einer Weile überholte mich ein Porsche 911 mit geschätzen 200 und, dicht hinter diesem, vielleicht mit zwei, drei Metern Abstand, eine Ducati Monster, resp. eine Mensch auf einer Ducati Monster. "Klar" dachte ich bei mir – die meisten werden denken, der Typ ist wahnsinnig, bei der Geschwindigkeit einen solchen Abstand einzuhalten – jedoch "dessen gefahrene Geschwindigkeit beträgt relativ der gefahrenen Geschwindigkeit des Porsche = 0" und genau so verhält es sich, denn in Relation zu dem Porsche, bewegt sich der Motorradfahrer gar nicht, "was bedeutet" dachte ich weiter "dass bei negativer Beschleunigung des PKW" – und dazu müsste dieser nichtmal gebremst werden, denn der bewegt sich nämlich relativ zur Umgebung – "allein das Verlangsamen des Tempos durch das Reduzieren der Kraftstoffzufuhr würde die Geschwindigkeit dermaßen reduzieren, ausreichend genug, den Biker vom Leben zum Tode zu befördern.

Was einem so für Gedanken kommen, wenn man mit 89 dem LKW einer mittelständischen Spedition – "Wir fahren (kursiv) Ihr (kursiv ende) Gut" hinterher fährt ...

Monotonie

Langeweile kommt vom leeren Kopf.

Ivan Skenderoff


Als Ivan Skenderoff am 1. März 1982 gestorben war, vermachte er seinen Nachlaß denjenigen Menschen, die zufällig auf der Beerdigung waren und sich dabei in die Kondolenzliste eingetragen hatten.

"Die Freiheit, der freie Geist und die Wissenschaft ..."

"Die Freiheit, der freie Geist und die Wissenschaft werden sie in solche Wirrnisse führen, der freie Geist und die Wissenschaft, Freiheit, Wissenschaft, Wirrnis, sich selbst vernichten, gegenseitig ausrotten, das Geheimnis, die große Hure." [Dostojevski] in Bernd Alois Zimmermanns "Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne"

Im Anfang war ...

En archē ēn ho logos.

Stasi oder nicht Stasi, das ist hier die ...

Es ist, den Sachverhalt betreffend vollkommen irrelevant, dass, wenn überhaupt, Karl-Heinz Kurras Mitarbeiter der Stasi gewesen ist, resp. gewesen sein soll, weil es letzendlich nicht der Umstand war, dass ein Polizist einen Studenten erschossen hat, der die Studentenbewegung zum Wiederstand - von reaktionären Medien gerne auch "Radikalisierung" genannt - bewegte, sondern vielmehr, dass Kurras vom Rechtssystem der BRD vom Vorwurf des "fahrlässigen Tötung" freigesprochen wurde - hier werden Ursache und Wirkung wiedereinmal bewusst vertauscht und das hat Methode.

Bereits Formulierungen wie: "löste sich [...] ein Schuss aus der Waffe des Kriminalbeamten Karl-Heinz Kurras" - klar doch! Der Schuss "löste sich" quasi ohne eigenes Zutun und die "traf den Studenten Benno Ohnesorg [...] in den Hinterkopf - sicher das! So rein "zufällig" in den Hinterkopf!

Die Offenheit, mit der das System agiert ist schon beängstigend genug, aber mit welcher Ignoranz die gänzlich entpolitisierte Gesellschaft dieser Willkür begegnet, ist menschenverachtend!

Heidi strikes back!

Zitat Heidi Klum: "Dass andere Menschen und vor allem unsere Jugendlichen schlau genug sind, sich nicht auf das Niveau von Herrn Willemsen zu begeben" ... und genau hier habe ich herzhaft lachen müssen, denn wenn es den Jugendlichen im Gros mal gelänge, auch nur um ein paar zehntel Prozent an das rhethorische und intellektuelle Niveau dieses Herrn heranzureichen, hätten wir keine Bildungsunterschicht, die mittlerweile die Mehrheit der Gesellschaft repräsentiert.

Ich mag den nicht besonders, aber manchmal hat Roger Willemsen, wenn er nicht gerade selbst als Quotenintellektueller und das Produkt einer postmodernen Pop-Kultur, durch die Fernsehsendungen tingeltangelt, einen "lichten" Moment, nämlich neulich, als er gefragt wurde: Ist "Germany's Next Topmodel" frauenfeindlich? Eben folgendes verlautbaren ließ:


"Eine unschöne Frau mit laubgesägtem Gouvernanten-Profil bringt kleine Mädchen zum Weinen, indem sie ihre orthodoxe, hochgerüstete Belanglosigkeit zum Maßstab humaner Seinserfüllung hochschwindelt, über "Persönlichkeit" redet, sich aber kaum mehr erinnern kann, was das ist, und sollte diese je zum Vorschein kommen, sie mit Rauswurf bestraft. Der Exzess der Nichtigkeit aber erreicht seinen Höhepunkt, wo Heidi Nazionale mit Knallchargen-Pathos und einer Pause, in der man die Leere ihres Kopfes wabern hört, ihre gestrenge "Entscheidung" mitteilt, und wertes von unwertem Leben scheidet. Da möchte man dann elegant und stilsicher, wie der Dichter sagt, sechs Sorten Scheiße aus ihr rausprügeln - wenn es bloß nicht so frauenfeindlich wäre."


... bleibt mir nur noch zu sagen: Danke!

Kohelet


Kapitel 4

1. Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne; und siehe, da waren die Tränen derer, die so Unrecht litten und hatten keinen Tröster; und die ihnen Unrecht taten, waren zu mächtig, daß sie keinen Tröster haben konnten.

2. Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr denn die Lebendigen, die noch das Leben hatten;

3. und besser als alle beide ist, der noch nicht ist und des Bösen nicht innewird, das unter der Sonne geschieht.

Vom Wahrnehmen des Hässlichen

Im Menschsein, in dem alles immer nur in Relation zu etwas anderem existent ist, wie kann es da ein absolut Hässliches überhaupt erst geben?

Das Wahrnehmen des „Hässlichen“ nämlich, ist eine sozial erworbe Fehleinschätzung!

Selbst wenn wir von einem Hässlichen ausserhalb einer, wie auch immer definierten, Norm ausgehen, dann ist das subjektiv empfundene Schöne definitiv unterrepräsentiert; und weil es dann vielleicht aus diesem einzigen Grunde als „das Schöne“ empfunden wird, könnte man vielleicht sagen: „Wir wissen: Niemand ist für jeden schön!“ aber mit absoluter Sicherheit konstatieren: „Niemand ist hässlich!“ und das ohne jede Einschränkung.

Auf dem Weg zum "Elektronischen Polizeistaat"


Auf dem Weg zum "Elektronischen Polizeistaat"

Florian Rötzer 12.05.2009

Nach einem neuen Bericht nähern sich totalitäre und demokratische Staaten gleichermaßen einer neuen Dimension des Polizeistaats an

In einem ersten Versuch, die Dimensionen des "Elektronischen Polizeistaats" auszumachen und 52 Länder entsprechend in einem Ranking zu bewerten, verwundert nicht, dass an erster Stelle China und Nordkorea, gefolgt von Weißrussland und Russland stehen. Dann aber wird bereits Großbritannien aufgelistet, gefolgt von den USA, Singapur, Israel, Frankreich und, an zehnter Stelle, Deutschland.




Die rot markierten Länder sind am weitestens Richtung Polizeistaat vorangeschritten


Weiter: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30298/1.html

_ _ _

Noch'n Artikel:

Schwache Schultern tragen mehr

Auszug: Die höheren Einkommenssteuersätze gelten nicht für Kapitalerträge. Das Ergebnis dieser ungerechten Politik ist, dass ein Normalverdiener prozentual doppelt so viel von seinem Einkommen an den Staat abführen muss, als ein Milliardär, der sein Geld für sich arbeiten lässt. Während ein Geringverdiener rund ein Drittel seines Einkommens für das Sozialsystem abführen muss, entzieht sich dieser Milliardär komplett aus dessen Finanzierung.


Weiter: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30313/1.html

Ein Leben im Konjunktiv

"Mädchen bei 'Amokalarm' an Schule leicht verletzt" musste ich gestern lesen, woraus sich als logische Konsequenz durchaus ein 'gefühlter' Amoklauf ableiten liesse ...

Das Leben könnte so schön sein!

Landesverräter - oder: „Man wird doch wohl noch die Wahrheit sagen dürfen“

Die Aussage Lüttkes, Dietrich Bonhoeffer sei ein “ganz gewöhnlicher Vaterlandsverräter” ist entgegen der in rechts-konservativen Kreisen gern aufgestellten Behauptung, keine verlautbarte Ansicht - so wie man z.B. bei hellem Tageslicht nicht der „Ansicht“ sein kann, es sei dunkel (es sei denn, man ist blind) - sondern eine Verunglimpfung, da Bonhoeffer de facto kein Vaterlandsverräter war, im Gegenteil.

„Man wird doch wohl noch die Wahrheit sagen dürfen“ - und schon ists um die Wahrheit meist bereits geschehn! Mit dieser Floskel, möchte man i.d.R. nämlich eine glatte Lüge zur Wahrheit ummünzen, weil mit dieser Äusserung nicht mehr deren Inhalt, resp. Wahrheitsgehalt, sondern ausschliesslich lediglich die Unterdrückung der vermeintlichen „Wahrheit“ selbst diskutiert wird.

Ich bin zwar auch der Ansicht, dass jeder jede noch so selbst-disqualifizierende Meinung sagen können darf, egal aus welcher politischen Ecke sie stammt, weil das sowieso nur etwas über den Urheber aussagt, denn gerade Menschen, denen die intolerantesten Denkmuster zueigen sind, sind dem Personenkreis zugehörig, die immer wieder Toleranz anmahnen - diese fordern nämlich gleichfalls am nachdrücklichsten, das Tolerieren ihrer eigenen Intoleranz ein.


Wichtig! Mitzeichnen:
Petition gegen Internetzensur

Penner vs. Penner

Neulich wurde ich Beobachter einer vollkommen absurden Situation. Ein offensichtlich obdachloser Mann, vulgo Penner - ich möchte diese Vokabel gerade mal beibehalten - warum wird umgehend deutlich - versuchte sich Zutritt zum Bahnhofsgebäude zu verschaffen, während ein anderer Penner diesmal in Uniform - dieser sah nämlich, bis auf erwähnte Bekleidung, ersterem zum Verwechseln ähnlich - den Obdachlosen vehement am Betreten des Bahnhofs zu hindern suchte.

Warum dies geschah, war nicht ersichtlich und es lag auch kein offensichtlicher Grund für diese Maßnahme vor, nur ich dachte lediglich so bei mir: "Gib 'nem Penner 'ne Uniform und er wird augenblicklich zum Arschloch".

Analogie

Peter Hartz, Träger des Bundesverdienstkreuzes, zwei Jahre auf Bewährung wg. Untreue in 44 Fällen.
Klaus Zumwinkel, Träger des Bundesverdienstkreuzes, zwei Jahre auf Bewährung wg. Steuerhinterziehung.
Hartmut Mehdorn, Träger des Bundesverdienstkreuzes ...

Merkwürdige Analogie!

Kein weiterer Kommentar

Jörg und Dragan, Die Ludolfs, Toto und Harry et al. ... wenn mich nicht alles täuscht, begann mit Zlatko Trpkovski die gnadenlose Proletarisierung des Fernsehprogramms mit Hilfe derer einer denkenden Minderheit ganz offensichtlich der letzte Nerv geraubt werden soll. Hier ist der Beweis:

Revolution

Millionen von Arbeitslosen, mindestens doppelt so viele Geringverdiener unterhalb der Armutsgrenze und nochmal so viele Lohnabhängige als Abschöpfobjekte der Haussiers, Werktätige als bloße Exponentialfunktion des Aktienindex, als Zubringerdienstleister einer robotisierten Fabrikationstechnik, gewerkschaftlich subventionierte Haus- und Buckelsklaven - nehmt ihnen das Bier, den Fußball und die Pornofilme; es würde eine Revolution geben!


... aber mal was anderes:


Mehdorn pocht



"Handelsblatt": Mehdorn pocht auf Abfindung

Nun Herr Mehdorn, das mit dem "Abfinden" geht ganz schnell und unbürokratisch, wenn nämlich Sie Herr Mehdorn, sich einfach mal damit "abfinden", dass man eben auch mal die Verantwortung dafür übernehmen sollte, wenn was faul ist im eigenen Staate Bimmelbahn.

Aber das mit der Verantwortung ist sowieso ein Thema für sich; es ist nämlich geradezu unmöglich in dieser Gesellschaft irgendjemanden zu finden, der für irgendetwas die Verantwortung überhaupt erst übernimmt.

Das Delegieren von Macht, ist nämlich zuallererst ein Delegieren von Verantwortung, resp. ein Deligieren der eigenen Verantwortlichkeiten.

"Michelle Obama umarmt die Queen"

... ist allemal eine Schlagzeile wert.

Es soll ja auch tatsächlich einige Konsumenten geben, bei denen diese neue "lockere" Methode der Macht hervorragend anzukommen scheint?

"Die Obamas" wie es unisono tönt, seien so "easy going people" ... würden jedoch diese "easy going people" die Macht schlechthin repräsentieren, wenn sie wirklich so "easy going" wären?

Aber eines hat diese Geste schon bewirkt, die "bösen bösen" Demonstanten, wirken neben diesen "easy going people" noch böser; oder wie kann man sich sonst erdreisten, gegen so einen "easy going" Präsidenten zu demonstrieren? — und dann auch noch vermummt, wo doch schon diese, auf das bloße Dasein als "Gattin" reduzierte Frau, uns mit einer Geste der Offenheit begegnet ... tz tz!

Nachtigall, ick hör dir ...

Nachtigall, ick hör dir ...

"Am 30. März 2009 kündigte er an, dass er aufgrund der Vorwürfe im Rahmen der Datenaffäre bei der Bahn dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG seinen Rücktritt anbieten werde. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte am 12. Februar ein Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen das Bundesdatenschutzgesetz gegen Mehdorn eingeleitet."

So heisst es in einem Auszug aus Wikipedia.de, prompt höre ich heute morgen in einer Sendung im DLF den Satz "Mehdorns Vertrag läuft noch bis 2011".

Soll da etwa der Bürger schon auf etwas vorbereitet werden?

Wenn ein Lohnabhängiger seine Stelle kündigt, also quasi seinen "Rücktritt erklärt", dann bekommt er was? Richtig! Eine Sperre des ALG I wegen Eigenkündigung!

Nun meine Frage: Was unterscheidet schlussendlich einen Rücktritt mit Abfindung, von einem Rücktritt mit Sperre von Leistungen? Denkt mal drüber nach!


Nachtigall, Nachtigal ...

מִזְמוֹר לְדָוִד:


א מִזְמוֹר לְדָוִד: יְהוָה רֹעִי, לֹא אֶחְסָר.

ב בִּנְאוֹת דֶּשֶׁא, יַרְבִּיצֵנִי; עַל-מֵי מְנֻחוֹת יְנַהֲלֵנִי.

ג נַפְשִׁי יְשׁוֹבֵב; יַנְחֵנִי בְמַעְגְּלֵי-צֶדֶק, לְמַעַן שְׁמוֹ.

ד גַּם כִּי-אֵלֵךְ בְּגֵיא צַלְמָוֶת, לֹא-אִירָא רָע-- כִּי-
אַתָּה עִמָּדִי;
שִׁבְטְךָ וּמִשְׁעַנְתֶּךָ, הֵמָּה יְנַחֲמֻנִי.

ה תַּעֲרֹךְ לְפָנַי, שֻׁלְחָן-- נֶגֶד צֹרְרָי;
דִּשַּׁנְתָּ בַשֶּׁמֶן רֹאשִׁי, כּוֹסִי רְוָיָה.

ו אַךְ, טוֹב וָחֶסֶד יִרְדְּפוּנִי-- כָּל-יְמֵי חַיָּי;
וְשַׁבְתִּי בְּבֵית-יְהוָה, לְאֹרֶךְ יָמִים.

Art 3. GG - oder: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, manche sind gleicher!

Sangse ma Herr Zumwinkel, da hamse nochma Schwein jehabt; wa? Der Herr hier weniger:


Sehr geehrter Herr ...,

ich habe gegen Sie ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, weil der Verdacht besteht, dass Sie Kaffee aus dem zollrechtlich freien Verkehr anderer Mitgliedsstaaten auf dem Versandwege für den Eigenbedarf bezogen und nicht / nicht rechtzeitig zur Versteuerung angemeldet haben.

Sachverhalt:

Nach bisherigen Erkenntnissen haben Sie am 28.02.2005 (Auktionsablauf) unter dem eBay-Namen "..." 0,072 kg Röstkaffee in Form von Kaffeepads zum Preis von 1,89 € über das Internetauktionshaus "e-bay" beim Verkäufer "online-bestell-shop_com" mit Sitz in den Niederlanden bestellt und anschließend per Versand erhalten.

Sie waren entsprechend den Bestimmungen des § 12 Abs. 1 und 2 KaffeeStG verpflichtet, für den aus einem anderen Mitgliedsstaat auf dem Versandwege bezogenen Kaffee sofort eine Steueranmeldung abzugeben und die Kaffeesteuer zu entrichten. Dieser Verpflichtung sind Sie nicht / nicht rechtzeitig nachgekommen.

Durch Ihr Verhalten haben Sie bewirkt, dass die Kaffeesteuer nicht rechtzeitig festgesetzt werden konnte und dadurch Steuern verkürzt wurden (§ 370 Abs. 4 Satz 1 AO). Dies kann eine Steuerstraftat gemäß §§ 369 Abs. 1 Nr. 1, 370 Abs. 1 AO (Steuerhinterziehung) darstellen.

Ich gebe Ihnen hiermit Gelegenheit, sich zum Sachverhalt schriftlich zu äußern. Hierzu ist ein Fragebogen beigefügt.

...

Es handelt ich hierbei um eine Steuerschuld von immerhin 0,16 Euro; in Worten: sechzehn Cent. Bleibt zu hoffen, dass dieser Mensch vollumfänglich geständig ist und infolgedessen mit einem relativ milden Urteil rechnen kann.

____
Anm.: Ich bin ja sonst nicht so für Polemik auf "BILD"-Zeitungsniveau, aber der musste jetzt sein ... oder leide ich lediglich unter einer verzerrten Wahrnehmung?

Medienpolitik – Politikmedien

Gestern noch beim Staatsakt in Winnenden; heute schon auf unserer Showbühne!

... wer ist eigentlich momentan Reichspropagandaminister?

„Zentrale Trauerfeier in Winnenden“

... da soll mal noch einer unterscheiden können zwischen Realität und Rosamunde Pilcher!

Alles eine Frage der Erziehung

Hauptsach s' isch was g'schwätzt


Das sitzter, der Messner – jetzt grad im Fernseher und möcht' uns Zuschauer Demokratie lehren: „Es ist die Aufgabe der Medien, die Politik zu kontrollieren“ ... aha!

Nur wieso muss ich jetzt an Quanten denken?

Ich glaub es wird Zeit ...

Ich glaub es wird Zeit nach Turin zu fahren um ein Pferd zu umarmen ...

"Best of Amoklauf"


"Der Amoklauf von Amstetten als grausames Superlativ einer Best-of-Gesellschaft"

Jeder Nachrichten-Makler will - selbstverständlich der 'Aufklärung' wegen: das Superlativ des Superlativs! Dantes Ghostwriter de Sade persönlich schreibt das Inferno mit geradezu besessener Detailversessenheit in sein Online-Tagebuch. "Richtiges, echtes" Grauen an dem der Konsument aus sicherer Entfernung, via Internet schlußendlich in Echtzeit, zum Partizipanten wird. Gruseln ohne Selbstbeteiligung und ohne in den eigenen Spiegel blicken zu müssen - die Sehnsucht nach einem Reload der Death penalty inklusive - mit bestem Ausblick auf die Vor-Hölle, gut behütet auf sicherem Terrain den Apocalypso tanzen, den Horror kumulieren und das Einzelschicksal relativieren, konsequenterweise demnächst dann auf RTL II:


"Best of Amoklauf"


("Winnenden" ... "Amstetten" - Protagonisten und Orte sind austauschbar, so wie die Taten auch, das Superlativ bleibt)


Ich weiß, ich wiederhole mich, aber wat mut dat mut!

Die Ludolfs, die Wasner-Zwillinge et al.

Heute wird der TV-Zuschauer zum Protagonisten und liefert sich selbst Entertainment von nie dagewesener Stupidität.

Perspektivwechsel


Eine mögliche Sicht der Dinge

Ein kleiner Josef, vier Jahre alt, spielt im Sandkasten, der Wind streichelt sanft seine schwarzen Locken, die bisweilen seine verschmitzen Augen bedecken, die Sonne blitzt in seinen Augen, die Mutter ruft nach ihm, freudig wendet er den Kopf und strahlt sie mit einem breiten Lächeln an. Jetzt stell Dir die Mutter vor, nachdem Du ihr sagst, aus diesem kleinen Kerl wird einmal ein Mensch, der ihre Enkelin knappe drei Jahrzehnte lang in einem Kellerverließ einsperren, unzälige Male missbrauchen und mit ihr sieben Kinder zeugen wird.

Die Frage, ob diese Art „Defekt“ genetisch, soziologisch, oder neurologisch determiniert ist, werden wir nie letztgültig klären können, aber dem Jungen, der da im Sandkasten spielte, wird es niemand angesehen haben ...

Glühbirnen-Prohibition

Die (von der EU-Kommission) rechnen das so: wenn jeder in Ermangelung einer Alternative nur noch Energiesparlampen kauft und diese 16 Std. am Tag brennen lässt, dann hat zwar der Verbraucher nix gespart, die Industrie hingegen mörder Gewinne gemacht.

Gib doch mal einer bei Google "lampen brennen durchschnittlich stunden am tag" ein, da erscheint bereits auf der ersten Seite alles zwischen „einer“ über „mehrere“ bis zu „10“ Stunden pro Tag.

Das belegt auf den ersten Blick gar nichts, bei genauerem Hinsehen jedoch eines, nämlich dass Erhebungen, wie sie solchen Verordnungen zugrunde gelegt werden, was sind? Genau: für'n Arsch!

Killerspiele

Das Killerspiel Moorhuhn muss umgehend verboten werden! Jedesmal wenn ich das spiele, verspüre ich den unbändigen Drang auf bestialische Art und Weise ein halbes Hähnchen zu lynchen ...

Eine Katastrophe muss gelabelt werden

Die Geilheit, mit der sich die sensationslüsterne Journaille auf jede sog. „Untat“ stürzt ist destruktiver als die Taten aller Fitzls und Kretschmers zusammen.

Gewaltenteilung:

Die Legislative agiert nach Belieben, die Judikative macht 'n Häkchen dran und die Exekutive räumt den Dreck weg!

Sich kategorisch verweigern ...

Es ist erschreckend mitanzuschauen, wie offen die Regierungen Machterhaltungsmaßnahmen derart rigoros anwenden, sodass beim Verteidigen der "Freiheitlich demokratischen Grundordnung" auch schonmal, durch das Verteidigen derselben selbst, diese außer Kraft gesetzt ist - jaja, wo gehobelt wird ... - das Kapital hingegen 'Human Resources' abschöpft indem es Individuen als bloße Akkumulatoren zur Gewinnmaximierung funktionalisiert, welche dann in KDF-Manier ab und an wiederaufgeladen werden und wie jedoch der Bürger selbst, im Gegenzug dazu, das Denken in Eigenleistung zu erbringen, kategorisch verweigert.

Gruseln kanns einen da schon ...

Ego-Shooter

„Ego Shooter“ ... da fällt mir das Zitat eines rechtmäßig verurteilten Straftäters ein, das an Menschenverachtung kaum zu überbieten ist und ich frage mich, wie sog. „Ballerspiele“ als Motiv für Amokläufe an den Haaren herangezogen werden, während sich das reale Leben als ungleich gewalttätiger erweist – bitte:

„Wir hatten einmal 380.000 Mitarbeiter; heute sind in Deutschland im Bereich Brief noch 150.000 Menschen beschäftigt. Das ging völlig geräuschlos“ Klaus Zumwinkel

... „geräuschlos“!

In der Kampfkunst des Ninja bezeichnet „Nuki ashi“ frei übersetzt den geräuschlosen Schritt, das (hinterhältige) Anschleichen.

Aus Wikipedia: Ein Ninja (jap. 忍者, deutsch: „Verborgener“) oder Shinobi (忍び, wörtlich: „Verbergen“) ist ein Partisanenkämpfer des vorindustriellen Japan, der als [...] Meuchelmörder eingesetzt wurde ... geräuschlos!


... da ist so eine Ahnung, nur eine Ahnung!

Speziesismus

Im Grunde verhalte ich mich dem Schwein gegenüber speziesistisch, wenn ich ein dummes Arschloch als „Blöde Sau“ bezeichne!

Heile Welt – Hauptsache notdürftig zusammengeschustert

„Heile Welt – Hauptsache notdürftig zusammengeschustert“ könnte man titeln und das tue ich auch, angesichts der Art und Weise, mit welch simplifiziertem Weltbild die Wirkung = Amoklauf in Winnenden, zur Ursache gemacht wird. Dabei wird kategorisch ausgeschlossen, dass die Ursache des Amoklaufs nicht der Amoklauf selbst ist – das ist er in keinem der Fälle; denn entgegen landläufigen, vor allem fremdge"BILD"eten Meinungen liegt einem Amoklauf immer eine, oder mehrere Ursachen zugrunde, nur das will kaum jemand wahrhaben.

... wie jedoch immer in solchen Fällen, – ich weiß, ich wiederhole mich – kriechen überall Experten aus ihren Löchern, in Deutschland sind das momentan 82.117.000 Experten – jeder weiß es besser!

Pressefreiheiten

Gerade das Label Winnenden zeigt wiedereinmal, dass Pressefreiheit nicht mehr ist als sich aller Scheinfreiheiten zu bedienen – der Freiheit der freien Lüge, der Freiheit der freien Verfälschung, der Freiheit der freien Klitterung.

Was bleibt denn vom Verteidigen der Pressefreiheit, wenn da nichts zu verteidigen ist?

Kondolenzmarathon

Dabei frage ich mich was schlimmer ist, der Amokläufer oder die Millionen Betroffenheitsfanatiker, die beim zwanghaften Kondolieren diesen undefinierbaren Mitleidsbrei in die Landschaft kotzen.

Experten

Ein Amoklauf an 'ner Schule und schon kriechen überall Experten aus ihren Löchern, in Deutschland sind das momentan 82.117.000 Experten – jeder weiß es besser!

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen ...

Als ich am 5. Mai letzten Jahres, also nur wenige Tage nach den ersten Meldungen zum Fall "Fritzl" prognostizierte dass wohl bald darauf die Schlagzeile "Die 10 besten Missbrauchsopfer" ihre Runde machen werde, da wurde gerade diese meine Äusserung als geschmacklos und zynisch bezeichnet.

Doch bald darauf, nämlich am 6. Juni 2008 erfüllte web.de mit "Chronologie: Kindstötungen in Deutschland" meine schlimmsten Befürchtungen.

Wie ich es hasse ...


Diesmal war web.de erheblich schneller mit ihrer „Hitliste“, diesmal hat das nur einen Tag gedauert:
Die dramatischsten Amoklaeufe seit 1966

Hä?! ... is' der Papst jetzt 'n Weichei, oder wat?

Von wegen „unfehlbar“! Ein Papst, der sich selbst die Unfehlbarkeit abspricht, muss sofort ausgetauscht werden! Tz tz tz!

„Papst Benedikt XVI. räumt in einem persönlichen Brief zur umstrittenen Rücknahme der Exkommunikation von vier Pius-Brüdern Fehler ein und kündigt Konsequenzen an“.

In Winn enden


Jede Gesellschaft gebiert ihre eigenen Monster

... und schreit dann empört nach Veränderung, verspricht Besserung und sucht die Kausalität nie bei sich. Sie bekämpft die Symptome, nie die Ursachen, und schafft sich so immer neue 'Monster' die sie unter der Bezeichnung 'School Satan' mittels ihrer Erregungsmedien dann zu Un-Menschen erklären und ihre Tat als Blutorgie bezeichnen können, um von ihrer eigenen, inneren Monströsität abzulenken.

Dabei werden etwaige Fehler bei der fehlgeschlagenen Konditionierung der Zivilisationsprobanden, auf eben diese selbst abgewälzt (shift the responsibility [colloq pass the buck] to someone else), die Biografie der 'Täter' wird zum 'Anarchist cookbook' umgeschrieben und der Tod erhält durch die quantitative Komponente eine qualitative Dimension.

Und dann werden Realitäten erneut so lange kategorisch ausgeblendet, bis das Weltbild wieder heile ist.

Mein Mitgefühl gilt, wenn schon, dann ALLEN Opfern, auch dem „Täter“!

Danksagung

Meinen herzlichsten Dank all den „schamlosen“ Bankern, die sich – vollkommen zurecht, übrigens – mit Millionen-Prämien die Taschen vollstopfen, weil sie uns durch eben dieses Handeln, mit nahezu gnadenlos chirurgischer Präzision das Funktionieren des Systems aufzeigen, dem wir immanent sind.

Allein für diesen Umstand haben sie die Kohle bereits verdient ... das wollte mal gesagt sein; und deshalb: Danke!

Stupidität Fußball

Ich esse grade und wohne nebenher – rein wegen einer empirischen Studie – um nämlich dahinter zu kommen, was an dieser Stupidität Fußball fasziniert, einer solchen Leibesertüchtigung per Television bei.

Kann es jedoch sein, dass der Fußballkommentator, der sich ja eigentlich neutral verhalten sollte, vollkommen befangen ist? Der scheint Bayern-Fan zu sein, so wie er das Spiel kommentiert.

Nochwas, das ich nicht versteh'.

Mandy's Nagelstudio

Es ist ethisch nicht vertretbar, Opel zu retten (resp. retten zu wollen), während Mandy's* Nagelstudio** in den Konkurs geht – oder gibt es etwa so etwas wie eine quantitative Komponente des persönlichen Scheiterns?

Eine Gesellschaft, die ununterbrochen die freie (das [verharmlosende] Attribut „Sozial(e)“ spricht in diesem Kontext der Definition Hohn) Marktwirtschaft proklamiert, verhält sich zynisch gegenüber der/dem Kleinunternehmer/in, wenn sie nach der Rettung eines Großkonzerns schreit.


* ich habe hier der Authentizität halber mal nicht auf den Deppenapostroph verzichtet.
** fiktiver Name.


In einer anderen Community wurde mein Blog sohingehend kritisiert:

[Zitat]
In meinem Leben habe ich gute Erfolge damit, die Dinge möglichst immer sowohl relativ als auch absolut zu betrachten.

Erstmal (relativ gesehen) hast Du absolut Recht! Auf den zweiten Blick (absolut gesehen), gibt es schon ein Argument, einen Großkonzern zu stützen: Die absolute Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze ist tausendfach höher, als bei Auflösung eines Nagelstudios.

Es beseht die Gefahr, dass der gesamtvolkswirtschaftliche Schaden mit allen Folgewirkungen, beim Niedergang eines Konzerns deutlich höher ist als beim Nagelstudio. Was also nutzt der Gemeinschaft eine zwanghaft gerechte / gleiche Beurteilung und Behandlung?

Und wer jetzt den Spiess rumdreht, und meint, "...ja, dann muß man halt auch Mandy eine Finanzspritze geben...", der übersieht die Fernwirkung auf unsere Wirtschaft, die zu 90 % durch Kleinunternehmertum geprägt ist. Deren Erfolg kommt gerade durch die Fähigkeit unternehmerisch denken zu können. Eine Finanzstütze würde auf Sicht zerstören, ein Risiko unternehmerisch zu beurteilen und einzugehen.

Guten Start in die Woche!
lg M.
[/Zitat]

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Mein Konter:

Ein Mensch ist also schädlich/unschädlich, je nach Konzernzugehörigkeit? Eine der Kernaussagen des – m.E. nicht unbedingt allgemeingültigen, essenziell jedoch klar bedeutsamen – Kategorischen Imperativs lautet: „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst“; diese Aussage ist definitiv universell.

Deiner Meinung nach also, ist Ethik eine Frage der, wie oben im Originalpost von mir kritisierten, Quantifizierung von Leid und spricht dem Menschen eine ihm immanente Selbstzweckhaftigkeit ab.