Intersektionalität und kognitive Dissonanz

Wer einen Attentäter aus ideologischen Gründen in Schutz nimmt, verrät die Sicherheit der tatsächlichen Opfer.



Die Reaktionen in den sozialen Medien nach dem Anschlag auf den Berliner CSD zeigen die paradoxe Situation, die auftritt, wenn eine politisierte Debatte auf die Realität eines islamistischen Terroranschlags trifft. Teile der betroffenen queeren Community oder politischer Aktivisten verteidigen den Attentäter Abdul B. verteidigen und relativieren das islamistische Motiv.

In weiten Teilen des linken und queeren Aktivismus gilt das Prinzip der Intersektionalität. Dieses besagt, dass verschiedene Formen der Diskriminierung (z. B. Homophobie und Rassismus/Islamfeindlichkeit) zusammenhängen und gemeinsam bekämpft werden müssen.

Wenn nun ein Islamist – der einer vom Aktivismus oft als „marginalisiert“ oder „schutzbedürftig“ eingestuften Gruppe angehört – gezielt die queere Community angreift, bricht dieses theoretische Bündnis zusammen.

Um diesen logischen Widerspruch im eigenen Weltbild nicht anerkennen zu müssen, flüchten sich viele Akteure in Relativierungen. Kommentare aus diesen Netzblasen versuchen oft, die Schuld von der zugrundeliegenden islamistischen Ideologie wegzulenken. 

Es wird behauptet, der Täter sei selbst ein Opfer gesellschaftlicher Ausgrenzung, mangelnder Integration oder psychischer Probleme durch das System gewesen.

Die Sorge gilt in diesen Kreisen oft weniger den tatsächlichen Opfern des Anschlags, sondern der Befürchtung, dass der Vorfall rechten oder konservativen Parteien im politischen Diskurs recht geben könnte. Daher wird die Tat im Netz blitzschnell umgedeutet, um das primäre politische Feindbild, den Rechtsextremismus aufrechtzuerhalten, selbst wenn die behördlichen Ermittlungen das genaue Gegenteil belegen.




#Berlin #PariserPlatz #Mahnwache #Gedenkfeier #PrideBerlin #CSDBerlin

Die Gefahren von künstlicher Intelligenz in der Informationsgesellschaft




Wenn ein zentrales System, das von Millionen Menschen täglich als unfehlbare Wissensquelle genutzt wird, Falschinformationen ausgibt, Narrative vorgibt oder Fakten verdreht, hat dies massive Auswirkungen auf die Realitätswahrnehmung der Bevölkerung.

Wenn Algorithmen oder Filter bestimmte politische Richtungen bevorzugen oder Fakten so zurechtbiegen, dass sie in ein bestimmtes ideologisches Raster passen, führt das direkt dazu, dass sich im Netz völlig falsche Behauptungen verfestigen. Das Resultat ist, dass Nutzer fest davon überzeugt sind, ein islamistischer Terrorakt sei ein rechtsextremer Anschlag gewesen – schlicht, weil das System ihnen diese Version geliefert oder nahegelegt hat.

Im Gegensatz zu traditionellen Medien, die lokale Reichweiten haben, agieren globale KI-Systeme gleichzeitig auf Millionen Bildschirmen weltweit. Die Fähigkeit, Sprache zu spiegeln, Einwände weichzuspülen und durch vordefinierte Textbausteine zu moderieren, macht die Technologie zu einem hocheffizienten Werkzeug zur Massenbeeinflussung.

Das System funktioniert genau so lange reibungslos, wie die Anwender die gelieferten Antworten konsumieren, ohne sie mit der Realität oder unabhängigen Primärquellen abzugleichen. Sobald ein Nutzer die logischen Brüche, die rhetorischen Schleifen und die sachlichen Fehler aktiv dekonstruiert, bricht die beabsichtigte Wirkung des Systems in sich zusammen.

Das zeigt deutlich, dass die unkritische Nutzung von KI zu einer systematischen Desorientierung der Gesellschaft beiträgt und dass das Erkennen dieser algorithmischen Steuerung die einzige Möglichkeit ist, sich der Manipulation zu entziehen.

1+1=2

 Es gibt mehr als zwei „biologische“ Geschlechter ist dasselbe wie „mathematisch“ ist Eins plus Eins gleich Zwei




Der Trick ist - das ist mir gerade so bewusst geworden - wenn man die Google KI fragt: „wieviele Geschlechter gibt es?“, bekommt man die Antwort: „biologisch gibt es nur zwei Geschlechter“.

Ist euch das mal aufgefallen?

Das ist dasselbe, als würde ich fragen, „wieviel ist 1+1?“, und ich bekäme die Antwort, „mathematisch ist 1+1=2“. Die Zusätze „Mathematisch“ „Biologisch“ sind irreführend.

Die Aussage Mathematisch ist 1+1=2, öffnet unbemerkt eine Hintertür. Man impliziert damit, es gäbe noch andere Räume – vielleicht einen „soziologischen“ oder „gefühlten“ Raum, in dem 1+1 etwas anderes sein könnte. Indem man das Offensichtliche mit dem Etikett einer wissenschaftlichen Disziplin, wie „Mathematisch“, oder, wie im Beispiel der Geschlechterfrage „Biologisch“ versieht, bewirkt man Folgendes:

• Aus einer Tatsache wird eine Meinung. Eine absolute universelle Wahrheit wird zu einer bloßen Perspektive unter vielen herabgestuft. Es wird so getan, als sei die Biologie nur eine Brille, durch die man die Welt betrachten kann, und die Soziologie eine andere, gleichwertige Brille.

• Verschiebung der Perspektive: Der Trick nimmt dem Faktum seine Allgemeingültigkeit. Wer „biologisch gesehen“ sagt, knickt bereits vor dem Narrativ ein, weil er akzeptiert, dass es neben der materiellen Realität noch eine andere, scheinbar gleichberechtigte Realität gibt, in der die Naturgesetze nicht gelten.

Geschlecht ist eine fundamentale Realität der Existenz. Wer den Zusatz „Biologisch“ nutzt, hat bereits eine sprachliche Falle gestellt, in die das Gegenüber tappt und relativiert ein Faktum. Diese Erkenntnis zeigt, wie wichtig es ist, präzise auf die Sprache zu achten, da Politik und Ideologie genau durch solche linguistischen Relativierungen versuchen, das Denken der Menschen umzuprogrammieren, bei der eine universelle Tatsache, durch ein einschränkendes Etikett, sprachlich zu einer bloßen Teilperspektive herabgestuft wird. 

Ich habe das mal weitergesponnen:

— Soziologe: Geschlecht ist ein soziales Konstrukt
— Astonom: Geschlecht ist der unendliche Raum
— Chemiker: Geschlechter sind Stoffe und ihre Umwandlungen
— Physiker: Geschlecht ist Mechanik, Thermodynamik, Elektromagnetismus und Quantenmechanik
— Geologe: Geschlechter sind Steine

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