Aktion UBERWACH!

Wozu überhaupt Demokratie?

Ein Gastbeitrag von Dirk Hüther





Ich halte „Demokratie“ für eine riesengigantische Schnapsidee. Ja, genau! Lass uns direkt zur Sache kommen und Tacheles reden. Was hast Du jetzt im Kopf? So etwas wie „Ja was ist Dir denn lieber? Diktatur?“ und schon haben wir das erste Problem bei dieser ganzen Debatte identifiziert. Da liegt eine geistige Tretmine auf dem Boden oder anders ausgedrückt da ist ein Framing, ein Glaubenssatz, den die Meisten mit sich rumschleppen. Wenn Dir als Alternative zu „Demokratie“ nix anderes einfällt als „Diktatur“, dann reden wir nicht darüber, was für oder gegen die Idee von Demokratie spricht, sondern über Dein einfach nur mangelndes Repertoire und limitiertes Vorstellungsvermögen. Und eben auch über diesen Glaubenssatz, der da lautet: „Demokratie ist die ultimative Gesellschaftsform. Es gibt nix besseres. Danach kommt nix mehr. Demokratie hält die nächsten 10.000 Jahre stand“. Was für ein Blödsinn, aber so haben es nun mal die Meisten im Kopf und dabei gäbe es so viel mehr. Aber das ist gar nicht mein Thema jetzt. Ich werde hier nicht Ideen und Möglichkeiten in den Raum stellen, um sie mir dann von Leuten zerreden zu lassen, die ihre Glaubenssätze nicht loslassen wollen und an dieser Schnapsidee von „Demokratie“ einfach festhalten wollen, so nach dem altbekannten Motto: „So lange mir niemand was besseres präsentieren kann, ist Demokratie das Beste, was wir haben“. Und dann geht alle Energie dahin, zu beweisen, dass die präsentierten Ideen ja so überhaupt nicht gehen. Vergiss das. Zuerst die Bankrotterklärung über diesen historischen Irrtum „Demokratie“, dann die Suche nach was Besserem. Also will ich Stück für Stück, aus verschiedenen Perspektiven belegen, warum ich „Demokratie“ wie wir sie kennen einfach für eine ganz beschissene Schnapsidee halte.

Demokratie und die Statistik


Fangen wir mit etwas ebenso Popeligem, wie Weitreichendem an: Statistik. Kennst Du diese Normalverteilungskurve? Die ist einfach das Messkriterium für die Validität von Messungen, weil einfach alles, was gemessen wird, wenn es signifikant ist, dieser Normalverteilung entspricht. Das wissen viele so nicht. Der Lehrer, dessen Klassenarbeit nach seiner Korrektur eine deutliche Schlagseite zur „mangelhaft“ hin hat, muss diese nicht „anheben“, damit sie der Norm entspricht (so ist diese Normalverteilung nicht gedacht), sondern er hat gerade den statistisch signifikanten Beweis dafür bekommen, dass seine Prüfung nicht dafür geeignet war, das zu prüfen, was er wollte. Auf Deutsch: Seine Fragen waren scheiße oder seine gesamte Prüfung war scheiße und nicht seine Schüler.

Da jetzt alle Menschen in all ihren Merkmalen und Eigenschaften eben Normalverteilt sind, ist die überwiegende Mehrheit der Leute halt bezüglich aller Merkmale durchschnittlich. Hier und da gibt’s dann mal Ausreißer, aber die überwiegende Zahl der Menschen ist eben durchschnittlich intelligent, gebildet, hat durchschnittliche Problemlösekompetenzen, ein durchschnittliches Verständnis von Komplexität, durchschnittliche Fähigkeiten in den Bereichen der Sozialkompetenz, etc. Eine Gemeinschaft oder Gesellschaft kann lange damit leben Mehrheitsentscheidungen zu treffen, so lange sich alles in ruhigem Fahrwasser befindet. Was aber, wenn eine Krise am Horizont erscheint? Was wenn diese Krise nur wenige Menschen erkennen? Was, wenn dann alle wesentlichen Entscheidungen von einer Mehrheit getroffen werden, die diese Erscheinungen Horizont nicht sehen können oder wollen. Und dabei haben wir noch nicht mal darüber gesprochen, wenn die Wahrnehmung solcher Themen medial bewusst weg von einigen Themen, hin zu anderen Themen gesteuert wird? Welche Qualität haben dann noch Mehrheitsentscheidungen? Spätestens wenn die Krise vollends angekommen ist, helfen keine Lösungen aus dem mittleren Bereich, denn dieser mittlere Bereich der Normalverteilung hat die Probleme verursacht. Anders ausgedrückt: In schweren Krisen braucht es kein Mittelmaß sondern Außergewöhnliches, Exzellentes. Nur dass solche Lösungen eben im statistischen Randbereich stattfinden und die Menschen eine solche Lösung niemals wählen würden, wenn sie zur Abstimmung käme. Menschen wollen Mittelmaß. Menschen wollen von Menschen regiert werden, die so sind wie sie. Deshalb wurde Angela Merkel vier Mal zur Kanzlerin gewählt. Weil sie einfach dem Durchschnitt unserer Bevölkerung entsprach. Bräsig, ignorant und durchs Leben schlafwandelnd. Warum wird der deutsche Michel wohl mit Nachthemd und Mütze dargestellt, mit einer Kerze in der Hand?
Fassen wir zusammen: „Demokratie“ bedeutet statistisch zwangsläufig immer Mittelmaß und das fällt dann der jeweiligen „Demokratie“ auf die Füße, wenn sie mit etwas konfrontiert ist, das sie nicht begreifen kann.


Das zugrunde liegende Menschenbild


Wenn wir mal die Ursprünge von Demokratie im alten Griechenland (darauf komme ich noch zu sprechen) für einen Moment außen vor lassen und uns die Geschichte der Demokratie in der Neuzeit betrachten, fällt sofort etwas ins Auge: Der unmittelbare Zusammenhang zwischen dem Aufkommen der Demokratie und der Aufklärung. Damit wird es unbedingt notwendig auf das der Aufklärung zugrunde liegende Menschenbild zu schauen, das folgerichtig auch der Idee von „Demokratie“ zugrunde liegt. Kaum ein anderer Satz aus der Aufklärung hat den Geist dieser Zeit treffender auf den Punkt gebracht, als der Satz von Kant, laut dem sich der Mensch durch seinen Verstand aus der selbstgewählten Sklaverei befreien könnte. Sein Irrtum hätte nicht größer sein können. Was wusste Kant über Menschen wirklich? Nichts. Woher sollte er auch etwas darüber wissen, wo doch alle Forschung rund um das Thema Mensch sein, Geburten des 20ten oder sogar 21ten Jahrhunderts sind. Menschen sind so überhaupt nicht so, wie es die Aufklärung vermutete und was als Grundannahme der „Demokratie“ zugrunde liegt. Laut dieser Idee sortiert der Mensch die Argumente, die für die eine oder andere Lösung spricht, bewertet sie und trifft dann mit seinem Verstand eine wohlüberlegte und abgewogene Entscheidung. Dank moderner psychologischer Forschung und der Neurobiologie wissen wir heute, dass es komplett anders ist. Menschen denken und handeln nicht rational, sondern zutiefst emotional. Ich kann und werde hier nicht die letzten 30 Jahre Hirnforschung und psychologische Forschung darlegen, das darf jeder selbst erkunden. Was wir heute über Menschen wissen ist, dass ihr Antrieb emotionaler Natur ist. Dass Menschen von Emotionen geleitet werden und es einen Menschen ohne Emotionen, der rein „sachlich“ und „rational“ handelt schlicht und einfach nicht gibt. Gleichzeitig haben Menschen aber Angst vor Emotionen (vorrangig den Eigenen) und wollen demzufolge auch überhaupt nicht über diese Emotionen reden, was ein miteinander diskutieren auf der Inhaltsebene über egal welche politischen Themen vollkommen absurd erscheinen lässt. Da sitzen zwei Leute und diskutieren dann über mögliche oder vermeintliche Lösungen z.B. des Migrationsthemas, obwohl es in der ganzen Diskussion ausschließlich um Angst geht, die aber niemand zugeben will. Wir sehen, aus eine psychologischen Sicht ist Demokratie ein Problemlösungsverhinderungs-apparat.
Dazu wird diese Vorstellung von Demokratie begleitet von zwei Disziplinen, die sich selbst als „Wissenschaft“ bezeichnen, obwohl sie keinerlei Kriterien echter Wissenschaften erfüllen (sie sind z.B. normativ und nicht deskriptiv): Die Wirtschafts- und die Rechtswissenschaft. Beide Disziplinen leben von der Vorstellung eines rationalen, verstandesgesteuerten Menschen und diese von ihnen erbauten Kartenhäuser aus Ideologien fallen in sich zusammen, wenn Du am Kern diese eine Karte raus ziehst, auf der „rationaler, verstandesgesteuerter Mensch“ drauf steht. Unsere „höchste Form menschlichen Zusammenlebens“ basiert auf einem 300 Jahre alten Menschenbild, das nicht mehr als ein nettes Märchen ist, aber doch nicht dazu geeignet menschliches Zusammenleben im 21ten Jahrhundert zu gestalten. Was für eine alberne Vorstellung.

Wenn wir mal die Ursprünge von Demokratie im alten Griechenland (darauf komme ich noch zu sprechen) für einen Moment außen vor lassen und uns die Geschichte der Demokratie in der Neuzeit betrachten, fällt sofort etwas ins Auge: Der unmittelbare Zusammenhang zwischen dem Aufkommen der Demokratie und der Aufklärung. Damit wird es unbedingt notwendig auf das der Aufklärung zugrunde liegende Menschenbild zu schauen, das folgerichtig auch der Idee von „Demokratie“ zugrunde liegt. Kaum ein anderer Satz aus der Aufklärung hat den Geist dieser Zeit treffender auf den Punkt gebracht, als der Satz von Kant, laut dem sich der Mensch durch seinen Verstand aus der selbstgewählten Sklaverei befreien könnte. Sein Irrtum hätte nicht größer sein können. Was wusste Kant über Menschen wirklich? Nichts. Woher sollte er auch etwas darüber wissen, wo doch alle Forschung rund um das Thema Mensch sein, Geburten des 20ten oder sogar 21ten Jahrhunderts sind. Menschen sind so überhaupt nicht so, wie es die Aufklärung vermutete und was als Grundannahme der „Demokratie“ zugrunde liegt. Laut dieser Idee sortiert der Mensch die Argumente, die für die eine oder andere Lösung spricht, bewertet sie und trifft dann mit seinem Verstand eine wohlüberlegte und abgewogene Entscheidung. Dank moderner psychologischer Forschung und der Neurobiologie wissen wir heute, dass es komplett anders ist. Menschen denken und handeln nicht rational, sondern zutiefst emotional. Ich kann und werde hier nicht die letzten 30 Jahre Hirnforschung und psychologische Forschung darlegen, das darf jeder selbst erkunden. Was wir heute über Menschen wissen ist, dass ihr Antrieb emotionaler Natur ist. Dass Menschen von Emotionen geleitet werden und es einen Menschen ohne Emotionen, der rein „sachlich“ und „rational“ handelt schlicht und einfach nicht gibt. Gleichzeitig haben Menschen aber Angst vor Emotionen (vorrangig den Eigenen) und wollen demzufolge auch überhaupt nicht über diese Emotionen reden, was ein miteinander diskutieren auf der Inhaltsebene über egal welche politischen Themen vollkommen absurd erscheinen lässt. Da sitzen zwei Leute und diskutieren dann über mögliche oder vermeintliche Lösungen z.B. des Migrationsthemas, obwohl es in der ganzen Diskussion ausschließlich um Angst geht, die aber niemand zugeben will. Wir sehen, aus eine psychologischen Sicht ist Demokratie ein Problemlösungsverhinderungsapparat.
Dazu wird diese Vorstellung von Demokratie begleitet von zwei Disziplinen, die sich selbst als „Wissenschaft“ bezeichnen, obwohl sie keinerlei Kriterien echter Wissenschaften erfüllen (sie sind z.B. normativ und nicht deskriptiv): Die Wirtschafts- und die Rechtswissenschaft. Beide Disziplinen leben von der Vorstellung eines rationalen, verstandesgesteuerten Menschen und diese von ihnen erbauten Kartenhäuser aus Ideologien fallen in sich zusammen, wenn Du am Kern diese eine Karte raus ziehst, auf der „rationaler, verstandesgesteuerter Mensch“ drauf steht. Unsere „höchste Form menschlichen Zusammenlebens“ basiert auf einem 300 Jahre alten Menschenbild, das nicht mehr als ein nettes Märchen ist, aber doch nicht dazu geeignet menschliches Zusammenleben im 21ten Jahrhundert zu gestalten. Was für eine alberne Vorstellung.

Demzufolge findet die komplette Auseinandersetzung in einer „Demokratie“ auf der Inhaltsebene statt, die jedoch weder das Problem, noch die Lösung enthält. Dann geht es darum, andere von der eigenen Vorstellung zu „über-zeugen“. Was für eine bizarre Vorstellung, abgesehen davon, dass das nicht Augenhöhe bereits im Wort „über-zeugen“ enthalten ist. Ich stehe also über dem anderen, auf einer inhaltlich oder sogar moralisch erhöhten Position und zeige dem anderen, dass das Zeugnis meiner Position besser ist als Seins. Tolle Wurst. Das hat in der Menschheitsgeschichte noch nie funktioniert, dass jemand über-zeugt wurde und genau das geschieht dann auch bei all diesen albernen Diskussionen auf der Inhaltsebene. Da werden auf der eigenen Seite offene Türen eingerannt und Applaus gesammelt und auf der anderen Seite der Graben vertieft und die Buh Rufe werden lauter. Ist danach sonst noch was passiert? Nö – wie könnte es auch. So funktioniert das Gehirn nicht. Wir wissen haute, dass sich das Gehirn bei z.B. Meinungsbildungsprozessen sehr früh – emotional - für eine Seite festlegt und von dem Moment an werden zunächst nur die Beweise überhaupt wahrgenommen, die das vorgefertigte Bild bestätigen. Alles, was der eigenen Vorstellung widerspricht wird entweder ausgeblendet und verdrängt oder vermieden oder entsprechend so umgedeutet, dass der Betreffende weiter an seiner festen Vorstellung festhalten kann. Beispiel gefällig? Hast Du Dich heute (4 Wochen nach der Bundestagswahl und nach all dem offensichtlichen Betrug an den Wählern) noch nicht gefragt, warum immer noch 27% der Leute diesen albernen Merz für eine gute Idee halten? Ganz einfach: sie bauen sich das so zurecht, dass es passt. Und glaub nicht, Du wärst anders. Du bist genauso, bei Dir sind eben einfach die Vorzeichen andersrum. Es ist egal, ob Du das verstehst. Es ist so und Du änderst es nicht. Du kannst niemand über-zeugen. Vergiss es. Nur ist die Konsequenz daraus eben auch, dass Demokratie einfach eine beschissene Schnapsidee, weil all das was Demokratie behauptet zu sein gar nicht in der Bauart von uns Menschen vorgesehen und damit einfach vorsichtig ausgedrückt Nonsens ist.
Wenn wir die letzten 40 bis 50 Jahre Forschung und Erkenntnis über uns Menschen in unsere Überlegungen mit einbeziehen, dann braucht Demokratie zwar informierte Menschen, die möglichst ein ganzheitliches Verständnis von Situationen haben, vielmehr braucht es jedoch nicht aufgeklärte, sondern emotional reife Menschen und da sind wir Lichtjahre davon entfernt. Ich will hier keinen Abgesang auf unsere Bevölkerung halten, doch an der Stelle sieht es echt düster aus. Da draußen laufen viele Millionen Menschen rum, die sind Kinder in Körper von Erwachsenen, ausgestattet mit allen „Rechten“ eines modernen Lebens und dabei so selbstreflektiert wie Nero, als er das brennende Rom besang. Nein, die überwiegende Zahl von Menschen in diesem Land ist emotional taub und blind und sucht lieber mit allen möglichen Instrumenten nach den Schuldigen seiner Misere im Außen, statt nach der eigenen Verantwortung im Inneren. Genau das wiederum, verunmöglicht eine funktionierende Demokratie, wenn eben Menschen in ihrem Handeln nicht aus Empathie zu anderen z.B. auf Zwangsmaßnahmen verzichten, sondern die eigenen Ängste über alles andere stellen und bereit sind jedweden Zwang auf andere auszuüben, Hauptsache sie selbst fühlen sich wieder sicher. Sind wir mal ehrlich: Menschliches Miteinander im Kleinen, wie im Großen, braucht ein erwachsenes Konfliktverhalten und das bedeutet die Fähigkeit jedwedes Problem durch Dialog und Interaktion mit anderen zusammen gemeinsam zu lösen. Das Ergebnis nennt sich dann „Win-Win“. Nun können genau das nur ganz wenige Menschen. Die meisten Menschen hängen in ihren infantilen Konfliktmustern fest, die Kampf, Flucht, Delegation, Eskalation oder im harmlosesten Fall Kompromiss sind.

Wir sehen, wir haben es mit einer zutiefst unreifen Bevölkerung zu tun, die keinerlei Anforderungen an die Persönlichkeit erfüllt, um die Idee einer „Demokratie“ funktionabel zu machen. Die alte Weisheit stimmt einfach: Erst müssen sich die Menschen ändern – jeder einzelne, bevor es Sinn macht, sich über die Organisation des Zusammenlebens Gedanken zu machen. Vielleicht – wenn die Menschen heute anfangen, an sich zu arbeiten – wird so etwas wie Demokratie in drei oder vier Generationen möglich sein. Vorher kannst Du Dir das abschminken und so lange ist und bleibt es eine Schnapsidee.

Demokratie und Spaltung


Das mit der Inhaltsebene und der Lächerlichkeit sich darüber zu streiten habe ich ja eben beschrieben. Ich will jetzt auf einen weiteren zusätzlichen Aspekt eingehen und dafür machen wir wieder einen Ausflug in die moderne Psychologie.
Dort gilt menschliches Verhalten als das letzte Glied einer Kette von Prozessen, an deren Beginn die Frage „wer bin ich“ steht, in deren weiterem Verlauf die Frage entsteht „was will ich“ und daraus resultierend, sich das Leben ausgestaltet. Damit ist jedes Verhalten im Grunde eine Strategie um sich das „was will ich“ zu verschaffen. Das bedeutet eben auch, dass auf dem umgekehrten Weg hinter ganz vielen Verhaltensstrategien einfache Werte und Bedürfnisse stehen. Leider streiten sich Menschen lieber über ihre verschiedenen Strategien sich das selbe Bedürfnis zu befriedigen und dividieren sich dabei auseinander, statt beim gemeinsamen Wert oder Bedürfnis anzufangen und dann mal zu schauen, wie viel von dem Weg dorthin gemeinsam gegangen werden kann. Das wiederum würde ein gewisses Maß an Problemlösekompetenz voraussetzen und die ist in einer Demokratie schlicht und einfach scheißegal. In einer Demokratie musst Du nicht Probleme lösen, sondern Du musst so aussehen, als ob Du Probleme löst, schließlich willst Du ja wieder gewählt werden. Im ersten Fall brauchst Du echte Kompetenzen, im zweiten Fall musst Du bloß ein Schauspieler sein und die Qualität Deines Spiels interessiert heutzutage auch niemand mehr, das mit dem Mittelmaß hatten wir ja bereits.
Nun ist es so, dass es in einer Demokratie im Wesentlichen Um Positionen oder Meinungen geht und dabei gibt es rein formallogisch nur zwei mögliche Zustände: Dafür oder dagegen. Das ist eben auch ein Teil des Problems mit der Demokratie, dass je lauter Du „dagegen!“ schreist, desto besser wirst Du wahrgenommen. Und schon haben wir sie: Die zwei Seiten, oder besser die zwei Lager. „Wir“ gegen „die“. Wir haben Recht und die richtige Meinung, die anderen haben Unrecht und die falsche Meinung. Und schon sind die Menschen gespalten und schon beginnt die Konflikteskalation, wie sie Friedrich Glasl in seinem Modell der Neun Stufen der Konflikteskalation so schön ausgebreitet hat. Demokratie bewirkt automatisch zu jedwedem Thema verschiedene Lager, die sich dann bekämpfen und wir erleben gerade das ganze Thema wie aus einer Mischung von auf Koks und Steroiden. Hinzu kommen dann Parteien und die tragen die Spaltung bereits in ihrem Namen, denn was ist wohl eine Part-ei? Eben: Ein Teil der Leute tut sich zusammen, um ihre Ansprüche gegen jemand anderen durchzusetzen. Alle Seiten glauben die wahren guten Menschen zu sein, erkennen die eigenen Fehlleistungen nicht, zeigen mit dem Finger auf andere, überhöhen sich und werten andere ab und es entsteht der tief in die Menschen einkonditionierte Wettbewerb, der sich sogar in die Biologie ausgebreitet hat. Was für ein Blödsinn. Das Leben als Wettbewerb ist eine Idee von Leuten mit Minderwertigkeitsgefühlen, weil sie schon früh im Leben diesen Satz gelernt haben „ich bin nicht gut genug“ und die jetzt dem Rest der Welt und den Eltern beweisen wollen, dass sie doch gut genug sind.
Ergo trägt „Demokratie“ im Kern die Spaltung als Teil seiner DNA huckepack und wir sind heute an einem Punkt, an dem es eigentlich jedem Dorfdeppen auffallen müsste, dass diese „Demokratie“ einfach eine Schnapsidee ist.


Die alten Griechen


Was haben sie uns in der Schule alles darüber erzählt, wie die alten Griechen diese großartige Idee mit der Demokratie hatten und wie sich diese Idee von dort aus über die Welt verbreitet hat. Fangen wir mal mit dem Wort an, denn einiges erschließt sich bereits bei der einfachen sprachlichen Analyse. Wir fangen hinten an: Das „kratie“ in „Demokratie“ kommt aus dem griechischen „kratein“, was Herrschen bedeutet. Da ist schon wieder ein deutliches Zeichen dafür was das für ein Unsinn ist. Jetzt mal ehrlich: „Herrschen“. Lass Dir das Wort auf der Zunge zergehen. „Herrschen“. Was soll das? Willst Du beherrscht werden? Egal von wem, auch wenn den die Mehrheit gewählt hat? Willst Du wirklich beherrscht werden? Wieso? Weißt Du nicht selbst am besten, was Du willst? Wozu brauchst Du jemand, der Dich beherrscht? Bist Du noch ein kleines Kind? Eben genau das macht „Demokratie“. Sie macht Dich zu einem Kind, das beherrscht wird. Zwar von einer durch Mehrheitsentscheid legitimierten Truppe, aber es bleibt dabei: Diese Leute ersetzen Deine Eltern, ob Du willst oder nicht. Und dieses sehr verräterische „....kratie“ deutet eben auch darauf hin, dass jedwede Organisationsform, die auf „kratie“ endet das Problem bereits in sich trägt. Da wird von irgendjemand über irgendjemand anderes geherrscht. Insofern darfst Du auch jedwede Form von Idee der Gestaltung von Zusammenleben kritisch betrachten, die auf „kratie“ endet.
Und jetzt die zweite Hälfte des Wortes: „Demos“. Volk haben wir alle in der Schule mal gelernt, das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn „Demos“ wird auch übersetzt mit „Dorf“ und schon haben wir einen Eindruck davon, in welchen Größenordnungen eine „Demokratie“ überhaupt funktionieren kann. Auf einer dörflichen Ebene ist das sogar vorstellbar. Da kennen sich die Leute und da ist der Abstand zwischen Macht, Verantwortung und Verantwortlichkeit sehr unmittelbar. Nirgendwo war vorgesehen, dass mit einem solchen Konstrukt 84 Millionen Menschen ihr Zusammenleben organisieren.
Und es wird noch etwas gerne vergessen: Im alten Griechenland waren 90% der Bewohner der Städte Sklaven. Die restlichen 10% waren die sog. „Deme“ und das war das Volk und die durften auch wählen. Wie Du siehst war im alten Griechenland mitnichten vorgesehen, dass tatsächlich die gesamte Bevölkerung an Entscheidungsprozessen beteiligt war. Die 90% waren den 10% reichlich egal. Wieso sollte es heute anders sein?
Nicht umsonst waren die großen Griechen wie Sokrates oder Platon überhaupt keine Freunde dieser „Demokratie“. Im Gegenteil sie betrachteten diese sehr kritisch und haben damals schon vor der Gefahr der Regentschaft der Mittelmäßigen gewarnt.


Individuelle und pathologische Probleme


Mit diesem letzten Aspekt meiner Überlegungen mache ich gleichzeitig die Tür auf, für das dahinter liegende und noch viel größere Thema: Wozu etwas organisieren, was nicht zu organisieren ist. Doch hier soll es lediglich eine Andeutung bleiben. Dazu könnte ich ein eigenes Buch schreiben, aber das brauche ich gar nicht, weil das bereits einige andere Leute vor mir getan haben. Ich werde am Ende zur Frage der Alternative ein paar Worte zu Selbstorganisation sagen. Aus diesem Themengebiet kommen auch meine Inspirationen zu dieser Frage eben. Ich will hier lediglich einen Teilaspekt betrachten, der unmittelbar mit meiner Fragestellung „wozu überhaupt Demokratie“ zusammenhängt. Es geht darum, wie Probleme gelöst werden, die im menschlichen Zusammenleben zwangsläufig auftreten. Meist geht es darum, dass irgendwann, irgendjemand Schaden davon trägt. Mein Problem an dieser Stelle ist, dass die Ursachen der Schäden die z:b. Entstehen, immer auf der individuellen Ebene zu finden sind und sie meistens mehr mit pathologischen Themen zu tun haben, denn mit Organisatorischen. Du weißt gerade nicht wovon ich rede? OK, ich mache es mit ein paar Beispielen greifbar:
Ein Junkie auf Entzug raubt auf offener Straße jemand aus. Ein Multimilliardär bringt aus Profitsucht Millionen Menschen um. Ein Ehemann tötet seine Ehefrau, weil er ihre Demütigungen nicht mehr erträgt. Usw. usf. Wir könnten hunderte solcher Beispiele finden, es bleibt bei allen gleich: Die Ursache des Problems oder Schadens ist ein individuelles Thema, das unmittelbar mit der Geschichte des Menschen zu tun hat (und 8 Mrd. Menschen haben nun mal 8 Mrd. Geschichten) und oftmals haben wir es mit Psychopathologien zu tun (bei dem Multimilliardär am meisten). Und unterschätz das nicht. Die Unfähigkeit, durch entsprechendes Kommunikationsverhalten (was eben nicht wie üblich dysfunktional ist) mit anderen Lösungen zu finden ist bereits eine Pathologie. Nun versucht aber eine „Demokratie“ solcherlei „ungünstiger Fälle“ zu vermeiden, indem Gesetze gemacht werden, von der Mehrheit beschlossen, die zwei Funktionen erfüllen: Aus einer rechtlichen Sicht soll die Verantwortung und damit die Haftung geklärt werden und darüber hinaus soll durch die Androhung einer Strafe abgeschreckt werden, womit wir wieder beim Menschenbild sind. Als ob sich auch nur ein Straftäter vor seiner Tat über das Ausmaß einer potenziellen Strafe Gedanken macht, also über das was die Ökonomen „Transaktionskosten“ nennen.
Die Schnapsidee der „Demokratie“ ist es nicht nur überhaupt zu versuchen für individuell und meist pathologisch gelagerte Probleme eine kollektive und vor allem organisatorische Lösung zu finden. Die mindestens genauso große Schnapsidee ist es auch noch, die Entscheidung darüber welche dieser organisatorischen Regelungen nun zur Anwendung kommt, einer Mehrheit von statistisch mittelmäßigen, darüber hinaus emotional unreifen und unreflektierten Spaltern zu überlassen. Im Grunde dürften die allermeisten Menschen da draußen nicht mehr Entscheidungsgewalt haben, als mit der Ferse in der Badewanne am Abfluss die Menge des herauslaufenden Wassers zu kontrollieren. Mit mehr wären die Meisten überfordert. Und dennoch entscheiden 60 Mio. Wähler darüber, wie jeder einzelne von uns hier zu leben hat. Verrückte führen Blinde.

Was nun?


Genug der Aufzählungen, kommen wir zur Alternative. Denn natürlich steht diese Frage am Ende da. Doch ich erinnere Dich noch mal an meine Anfangsbemerkungen: Zuerst kommt die geistige Bankrotterklärung, dann kommt etwas Neues, bzw. in meinem Fall etwas uraltes. Bist Du jetzt bereit die Idee loszulassen, dass Demokratie auch nur irgendwie eine gute Idee ist? Gibt es noch irgendetwas, das Dich an dieser absurden Idee von „Demokratie“ festhalten lässt. Was ist Dir lieber? Ein zeitgemäßes Menschenbild oder ein 300 Jahre altes Märchen? Was willst Du? Exzellenz und Großartigkeit oder Mittelmaß? Was ist Dir lieber? Spaltung oder Verbindung? Such es Dir aus. Nur mach Dir klar, hier haben wir tatsächlich mal ein entweder oder. Das Eine, oder das Andere. Beides zusammen geht nicht.

Also Du willst wissen, was ich glaube, wie das alles organisiert oder geregelt werden kann? Ganz einfach: Gar nicht. Nein, nicht Anarchie. Wetten wir, dass Du das gerade im Kopf hast? Womit wir wieder bei den eigenen Limitationen im Vorstellungsvermögen sind. Nein, viel einfacher. Das, was das tragende Prinzip der Natur ist – seit Millionen von Jahren. Das, dessen Produkt auch Du bist, wie Du jetzt da sitzt und diesen Artikel liest. Es nennt sich Selbstorganisation. Erzähl nicht, dass das nicht funktioniert. Es ist das einzige, was überhaupt funktioniert, sonst wärst Du nicht da. Die Natur organisiert nicht. Sie macht einfach. Alles andere passiert durch direkte Interaktion und vor allem durch Kommunikation. Und damit will ich es, was die Lösungsseite betrifft im Wesentlichen belassen, denn wenn Dich das tiefer interessiert, beginne Deine Suche mit der Eingabe des Wortes „Selbstorganisation“ bei Youtube, Google und Konsorten. Und nein, Selbstorganisation ist nicht „basisdemokratisch“. Die Bäume im Wald bilden nicht vorher einen Konsens darüber, wann es jetzt Zeit ist die Blätter abzuwerfen.
Eins ist auch klar: Niemand kann heute sagen, wie ein solches Modell in der Praxis aussehen wird (und es wird kommen, das unausweichlich), denn es ist das Ergebnis eines Prozesses, in dem die Menschen miteinander aushandeln, wie sie es haben wollen. Die eine Gemeinde macht weiter Mehrheitsentscheidungen, die andere Gemeinde wählt sich meinetwegen einen König. Eine dritte Gemeinde braucht gar niemand, der sie repräsentiert, die machen das fallweise spontan. Alles andere ist wieder Kommunikation und da bin ich bei dem zentralen Punkt, um den es immer geht, wenn die Frage auftaucht, wie menschliches Miteinander gestaltet werden kann. Egal wie, es braucht dafür immer emotional Reife und reflektierte Menschen, egal wie das jeweilige System heißt. Insofern unterscheidet sich Selbstorganisation nicht von den Voraussetzungen für „Demokratie“. Und vielleicht ist eine so unreife Bevölkerung für eine Weile besser bedient mit einem Autokraten, der jedoch menschlich empathisch und besonnen ist und der mehr wie ein spiritueller Führer den Menschen als Modell gilt, an dem sie sich orientieren auf dem Weg zur Selbsterkenntnis und zur Reife. Nur wo willst Du den finden (ich möchte es nicht sein) und wie bringst Du ihn in diese Position.
Und das ist meine Quintessenz: In einer Gesellschaft emotional reifer und selbstreflektierter Menschen ist mir das Gesellschaftsmodell scheißegal, weil es überhaupt nicht mehr wichtig ist.


Dirk Hüther
24.03.2025

Herr Ober, die Rechnung bitte!


"...und den Rest einpacken; das wird morgen wieder aufgewärmt!"

Egal ob CDU, SPD, oder gar AfD, Grüne, BSW - alles in einen Topf, durchrühren und ein schönes Süppchen von kochen, bei Will, Lanz oder Moisga servieren und danach vier Jahre auslöffeln.


Erinnerung an Corona Nr.92

 

Seit Anfang Dezember 2020 galt in Baden-Württemberg eine Ausgangssperre zwischen 20:00 Uhr und 05:00 Uhr des Folgetages.


Erlebnis vom 04. Januar 2021


Ich habe bei einer Bekannten was gekocht, haben gegessen, dann sind wir noch zusammen gesessen, haben uns unterhalten und die Zeit, Zeit sein lassen; so ging der Abend dahin. Um ca. 22:55 Uhr bin ich dann nach Hause gefahren. Ups! Ab 20:00 Uhr ist doch Ausgangssperre; oder? Ganz ehrlich? Ich habe überhaupt nicht auf die Zeit geachtet, weil mir das scheißegal ist.


Ich fahre also gemütlich durch sie menschenleere Karlsruher City und prompt am Euro ein Streifenwagen... Blaulicht... im Rückspiegel lese ich „Polizei - Bitte anhalten!“


Zwei junge Beamte, vielleicht halb so alt wie ich, oder knapp drüber:


  • 1. Polizist: „Guten Abend!“
  • Ich: „N’abend!“
  • 1. Polizist: „Allgemeine Verkehrskontrolle! Bitte Führerschein und Fahrzeugpapiere!“ (Ich überreiche sie ihm) 
  • 1. Polizist: „Wohin fahren sie?“
  • Ich: „Nach Hause.“
  • 1. Polizist: „Nach der allgemeingültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist es nicht erlaubt, sich nach 20:00 Uhr außerhalb des Hauses zu bewegen; es sei denn es besteht ein triftiger Grund. Ist Ihnen das bewusst?“
  • Ich: „Ja.“
  • 1. Polizist: „Warum sind Sie jetzt noch unterwegs?“
  • Ich: „Der Ehemann meiner Geliebten hat angerufen und mitgeteilt, dass er früher nach Hause kommt.“
  • 1. Polizist: (grinst) „Na wenn das mal kein triftiger Grund ist!“ (lacht) 
  • 1. Polizist: „Haben Sie Alkohol getrunken?
  • Ich: „Hm... ja. Ein Bier zum Abendessen.“
  • 1. Polizist: Sind Sie mit einem Alkoholtest einverstanden?“
  • Ich: „Kein Problem!“ (ich puste, Gerät zeigt 0,0)
  • 2. Polizist: „Eigentlich ist das ja kein triftiger Grund, wenn man bei der Geliebten ist und das Haus verlässt, weil der Ehemann nach Hause kommt!“
  • Ich: (verwundert) „Welcher, wenn nicht dieser, ist denn ein triftiger Grund?“
  • 2. Polizist: „Na ja, wenn Sie zum Beispiel von der Arbeit nach Hause fahren oder zur Arbeit oder aus gesundheitlichen Gründen…“
  • Ich: (unterbreche ihn) „Wenn ich bei einer meiner Geliebten bin und der Ehemann kommt nach Hause, dann könnte sich daraus durchaus ein gesundheitlicher Grund ergeben!“
  • (Beide Polizisten lachen)
  • 2. Polizist: „Wem gehört denn das Auto?“
  • Ich: „Meiner Freundin.“
  • (Beide Polizisten lachen)
  • 1. Polizist: „Okay, dann fahren sie jetzt aber auf direktem Weg nach Eggenstein!“ (der Ort in dem ich wohne)
  • Ich: (enttäuscht) „Bekomme ich jetzt keine Anzeige?“
  • 1. Polizist: „Nee, ist schon in Ordnung!“
  • 2. Polizist: „Suchen sie doch einfach beim nächsten Mal die Konfrontation mit dem Ehemann...“
  • Ich: „Nee, da hängt ja noch viel mehr dran; meine Geliebte ist ein hohes Tier von der Stadt!“
  • (Beide Polizisten lachen)


Na, die haben was zu erzählen gehabt, auf der Wache...





Erinnerung an Corona Nr. 311

Einer der häufigsten Sätze, die ich während des Corona-Regimes äußerte war: "Nein, ich werde den Laden nicht verlassen, da müssen Sie schon das Ordnungsamt rufen, oder die Polizei!"

Komischerweise haben die das nie getan.




Erinnerung an Corona Nr. 9

 Im Mai 2020, also gerademal einen Monat nachdem die Maskenpflicht begonnen hat, betrat ich einen kleinen Supermarkt in Weingarten. Die Inhaberin wies mich darauf hin, dass ich eine Maske tragen müsse, worauf ich sie darüber aufklärte, dass ich keine tragen könne. Darauf folgte von ihr der Hinweis, dass ich eine Befreiung vorzeigen müsse. Ich erklärte ihr, dass ich auch kein Attest hätte, woraufhin sie mich fragte, wo denn mein Abzeichen sei. Ich fragte sie, welches Abzeichen sie meine und sie sagte: "Ein Abzeichen auf der Brust oder eine Armbinde, weil Sie eine Befreiung haben". Worauf ich fragte: "Ach - so wie die Juden damals?" Daraufhin sagte sie nichts mehr und hat ganz pikiert dreingeschaut.


- In der Tat wurde damals von irgendeinem Provinzpolitiker diskutiert, Maskenbefreite sollten eine Armbinde oder ein Abzeichen an der Brust tragen. Das wurde zwar nie umgesetzt, aber es war in den Köpfen der Menschen, wie ich zum damaligen Zeitpunkt zweifelsfrei feststellen konnte.

Manchmal vermisse ich die Maßnahmenzeit fast...



Erinnerung an Corona Nr. 294

Ich habe zwar vier Maskenbefreiungsatteste, jedoch keines von denen, aus Prinzip jemals vorgezeigt. Ich habe sie als zeitgeschichtliche Dokumente gesammelt. U.a. besitze ich eines von Jens Bengen (RIP) und eins von Bodo Schiffmann.

Zwei Beispiele: Wenn ich gefragt wurde, ob ich ein Attest habe, antwortete ich: "Mal eine Gegenfrage: Wenn ich ein Attest habe, bin aber infektiös; in wieweit schützt Sie mein Attest gegen eine Ansteckung?" Oder ich fragte die Verkäuferin: "Wenn ich keine Maske tragen kann und dafür ein Attest für eine Befreiung benötige, für das Attest wiederum, muss ich beim Arzt eine Maske tragen; wie soll denn das gehen"? In beiden Fällen war die Antwort: "Ja, da haben sie auch wieder recht."

Ich habe die Fähigkeit Menschen so zu manipulieren, sodass die teilweise felsenfest überzeugt waren, eine Befreiung von mir gesehen zu haben. Selbstverständlich habe ich die Fähigkeit in der Maßnahmenzeit nur aus Notwehr angewandt. Festgestellt habe ich es, weil ich einmal im Lidl, es war drei Tage vor Beendigung der maskenpflicht, noch von einem Maskennazi dumm angequatscht worden bin. Er ist dann zur Filialleiterin gegangen und ich habe mitbekommen, wie sie zu ihm sagte: "Ja, der Herr hat eine Befreiung, aber sie dürfen hier mit dieser Maske nicht einkaufen; sie müssen eine FFP2-Maske tragen!" Der Idiot meinte dann, in wirklich jämmerlich jammernden Ton: "Aber da bekommt man doch so schlecht Luft (mimimi)!

Besagte Filialleiterin hat nie ein Attest von mir gesehen, war aber felsenfest davon überzeugt, dass ich eins habe.




Erinnerung an Corona Nr. 72

 Im Mai 2020 ging mal ich in einen Supermarkt, in dem man mich nicht kannte - bei mir im Ort kannten mich alle, weil ich einer der ganz ganz wenigen war, die immer ohne Maske eingekauft haben und ich hatte auch keine Befreiung - ich ging also ohne Maske in den Markt, worauf mir umgehend ein "Maske auf!" entgegen schallte. Ich entschuldigte mich und verließ den Laden um ihn 3 Minuten später so zu betreten. Ohne Scheiß jetzt! Schwarzer Anzug, schwarzes Hemd, schwarzer Hut, pinke Krawatte und die Gasmaske aus NVA-Beständen, die ich bei Ebay gekauft hatte.

- Krawatte von Chaps, Seide, Bestzustand: 9 Euro
- Gasmaske der Nationalen Volksarmee: 12 Euro
- Die Reaktion der Kunden: Unbezahlbar

Ich habe danach ein Foto von von mir gemacht:



Woke Gendgerechtigkeit konsequent zuendegedacht!

Der ehemalige Boxweltmeister Mike Tyson hat angekündigt, für den Boxweltverband der Frauen [Women’s International Boxing Federation - WIBF] wieder in den Ring zu steigen, da er sich jetzt als Frau identifiziere.


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t.me/sonnabend 

Das Land der Scharfrichter

Das Land der Scharfrichter




ein Märchen von Thomas Sonnabend


Es war einmal in einer fernen Zeit ein Land, in dem war der Beruf des Scharfrichters, der angesehenste und der bestbezahlte Beruf. Jeder kleine Junge wollte schon früh Scharfrichter werden und wenn ein Junge nicht Scharfrichter werden wollte, drängten ihn seine Eltern dazu. War es doch erstrebenswert, einen Scharfrichter in der Familie zu haben.

Damit die Scharfrichter immer genug zu tun hatten, brauchte man ganz viele Delinquenten und damit die Bürger zu Verbrechern wurden, wenn sie gegen die Gesetze verstießen, hat der König immer neue, absurdere und immer schwerer einzuhaltende Gesetze ersonnen. Es war zum Beispiel unter Androhung der Todesstrafe strikt verboten, sich zu verlaufen, allerdings war es auch verboten nach dem Weg zu fragen. Auch wurden immer neue Gesetze erlassen, die erst am nächsten Tag verkündet wurden und wenn die Bürger sagten, sie hätten von dem Gesetz nichts wissen können, sagte man ihnen, Unwissenheit schütze vor Strafe nicht und schlug ihnen den Kopf ab. Weil der König viel Geld benötigte um die Scharfrichter zu bezahlen, wurde auf alles Erdenkliche eine Steuer erhoben. Zufußgehen wurde besteuert, Sitzen wurde besteuert, Liegen wurde besteuert und Schlafen wurde besteuert; ja sogar Armut wurde besteuert. Wer seine Steuern nicht bezahlen konnte, wurde standrechtlich vom Leben zum Tode befördert; deswegen war immer ein Scharfrichter anwesend. Es gab ja auch genug Scharfrichter und die wollten beschäftigt werden, um weiterhin gut leben zu können.

Schon bald gab es jedoch keine Verbrecher mehr, da alle bereits hingerichtet worden waren. Da erweiterte der König kurzerhand die Palette der Straftatbestände und dehnte diese auch auf die Scharfrichter aus. Per Erlass musste fortan der Kopf der Delinquenten, sauber zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel vom Rumpf getrennt werden und wer das nicht exakt durchzuführen vermochte, wurde einem anderen Scharfrichter vorgeführt und dann wurde sein Kopf sauber zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel vom Rumpf getrennt. Da wurden die Scharfrichter wütend, sodass sie sich gegen den König wandten und ihm und allen Ministern, Staatssekretären, ja, dem gesamten Hofstaat bis hin zu den einfachsten Beamten die Köpfe abschlugen.

So leben die Scharfrichter im Land der Scharfrichter noch heute glücklich und zufrieden, wenn sie sich nicht gegenseitig die Köpfe abgeschlagen haben.


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t.me/sonnabend


Auszeit


Am Nebentisch drei Weiber, die sich eine "Auszeit" von Kinder, Küche und Ehemann nehmen und ihre Themen kreisen um Kinder, Küche und Ehemann - ziemlich bescheuert, seine Erfüllung aus reinem Dienstleisten zu schöpfen!


Meine Freundin und ich kommunizieren entweder Kants Kritik der reinen Vernunft, oder wer in ihrem männlichen Bekanntenkreis ein akzeptabler Stecher ist... Tya! 

Die Königin von Absurdistan

Die Königin von Absurdistan



Ein Märchen von Thomas Sonnabend


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Es war einmal eine böse Königin die sehr schlau war und große Reichtümer besaß. Sie herrschte in einem fernen Land namens Absurdistan über sehr einfältige Untertanen. Die Bürger von Absurdistan wähnten sich glücklich, weil sie nicht denken mussten; überhaupt war es verboten zu denken, ja bereits das Zweifeln stand unter Strafe. Das glückliche Volk tat einfach alles, was die Königin ihm befahl. Eines Tages sagte die Königin zu ihren Ministern, da ihr Volk sehr dumm sei, wolle sie noch mehr Steuern aus ihm herauszupressen, deshalb habe sie sich etwas ausgedacht. Also schickte sie ihre Herolde ins Land, um dem Volk zu verkünden, es grassiere eine schreckliche Seuche. Und obwohl niemand krank wurde, glaubte das einfältige Volk ihrer Königin. Die Königin befahl dem Volk, ihre Weisungen nie zu hinterfragen, in den Häusern zu bleiben und sich von Quacksalbern behandeln und sich von diesen, Tinkturen verabreichen zu lassen. Und da diese Tinturen sehr teuer seien, müssten die Steuern erhöht werden. Die Tinkturen aber waren giftig und viele Menschen wurden sehr schwer krank oder sind gar an ihnen gestorben. Die Herolde der Königin wurden beauftragt, den Menschen zu erzählen, daß das an der Seuche läge. Das Volk glaubte der Königin erneut, obwohl sie selbst nie in ihrem Palast blieb, sich oft mit ihren Ministern traf und sie und der gesamte Hofstaat sich niemals diese Tinkturen verabreichen ließ. Da kam ein weiser Medicus ins Land und sprach zu dem Volke, daß die Königin lügt und es gar keine Seuche gibt. Das Volk jedoch war sehr erzürnt über die Dreistigkeit, ihre geliebte Königin der Lüge zu bezichtigen, machte ein Geschrei und erschlug den armen Medicus alsbald.


Eines Tages suchte ein schrecklicher Drache das Land der bösen Königin heim. Doch anstatt ihre Soldaten zu schicken, um den Drachen von den Grenzen des Landes fernzuhalten, machte die Königin mit ihm einen Handel aus und versprach ihm die Hälfte ihrer Besitztümer. Die Königin befahl ihren Herolden, dem Volk zu erzählen, der Drache käme, um ihnen bei der Ernte zu helfen, da das Land von der Seuche so gebeutelt wurde und sie die Steuern erhöhen müsse, um den Drachen mit gutem Essen und einem stattlichen Schloß zu besänftigen. Der Drache jedoch kam über das Land und fraß nur und lebte in den Hütten der Bauern und Handwerker, er schlug alles kaputt und nahm sich ihre Töchter und erschlug ihre Söhne. Erneut schickte die Königin Herolde die den Bürgern erzählen sollten, daß das gar nichts Besonderes sei, das sei nunmal ein Drache und das entspräche eben seiner Natur und außerdem täte das eigene Volk das ja schließlich auch. Da kam ein gestandener Ritter ins Land und sprach zu dem Volk, daß die Königin lügt und daß es der Drache sei, der das Land in Schutt und Asche legt. Das Volk jedoch war sehr erzürnt über die Dreistigkeit seine geliebte Königin der Lüge zu bezichtigen, machte ein Geschrei und erschlug den armen Ritter alsbald.


Eines Tages kam ein langer, kalter Winter und danach ein langer, kalter Sommer und es regnete viele Monate lang und das Volk musste frieren. Da schickte die Königin abermals ihre Herolde ins Land, um den Volk zu erzählen, es käme erst eine Sintflut und danach verbrenne die Erde, wenn die Bürger nicht aufhörten Feuer zu machen und die Bauern nicht aufhörten Getreide anzubauen und die Handwerker nicht aufhörten Werkzeuge und andere Dinge die die Menschen zum Leben benötigen, zu produzieren. Die Königin befahl dem Volk, fortan nur noch Gras und Insekten zu essen, in kaltem Wasser zu baden und seine Wäsche nicht zu waschen; nur so ließe sich die Katastrophe verhindern, ließ sie verlautbaren. Da kam ein weiser Wetterkundiger ins Land und sprach zu dem Volk, daß die Königin lügt und die Winter entgegen, ihrer Verlautbarungen, nicht härter und nicht länger werden, sondern daß alles so sei, wie zu der Zeit als Gott die Welt erschuf. Das Volk jedoch war sehr erzürnt über die Dreistigkeit, ihre geliebte Königin der Lüge zu bezichtigen, machte ein Geschrei und erschlug den armen Weisen alsbald.


Und kein Medicus, kein Ritter und kein weiser Wetterkundiger traute sich mehr, das Land zu betreten. So lebte das Volk fortan glücklich und zufrieden, hungernd, frierend und stinkend in einem kargen Land mit einer reichen Königin und ihrem Hofstaat. Und dieses Land war in aller Welt verschrien als das Land der besitzlosen aber glücklichen Idioten und wurde fortan Dummland genannt.


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t.me/sonnabend


Der alte Mann und die Fee

+++ Amoklauf in Kemptener Dorfschänke - Täterin weiterhin flüchtig! +++

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Der alte Mann und die Fee




 — Ein Märchen von Thomas Sonnabend


Ein alter Mann der auf dem Sterbebett lag und auf den Tod wartete, stellte plötzlich fest dass er sein ganzes Leben vergeudet hat; immer hat er schwer gearbeitet und trug nur Verantwortung für seine Familie - weil das ihn ja glücklich zu machen hätte, so erzählte man ihm. Für den Bruchteil einer Sekunde blitzte die Erkenntnis, dass das eine Lüge war in ihm auf und er sagte zu dem herbeieilenden Tod, dass das nicht alles gewesen sein könne, dass er noch nicht sterben wolle - dabei hatte er den Traum von Freiheit und Glück, aber er glaubte für andere da sein zu müssen und vergaß darüber seinen Traum und sich selbst. Der Tod aber meinte, er könne da nichts machen. Die Zeit des alten Mannes sei eben abgelaufen. Er hätte eben mehr Verantwortung auch für sich selbst übernehmen müssen. Da weinte der Mann in seiner Verzweiflung. Plötzlich geschah etwas wunderbares! Eine Fee mit einem Baseballschläger erschien in dem Zimmer, knockte den Tod für eine Sekunde aus und schenkte dem Mann drei weitere Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Stunden, drei Minuten und drei Sekunden - "ab jetzt!", sagte die Fee. Der Mann sprang aus seinem Bett, riss das Fenster auf und spürte die Kühle des herannahenden Morgens an seinem nackten Körper herabgleiten. Dann kleidete er sich in seinen feinsten Zwirn, setzte seinen Sonntagshut auf den Kopf und ging aus dem Haus. Er ging einfach los; geradeaus ins Freie. Die aufgehende Sonnte blendete seine Augen, die Wärme ihrer ersten Stahlen erwärmten die Erde und sein Herz. Vor sich die Berge, hinter sich die Wiesen seiner Heimat lassend, ging er weiter ins Ungewisse. Doch je länger er ging, desto bleiern wurden die Schuhe an seinen Füßen. Er dachte an seine Frau; wie ihr es wohl jetzt gehe. Und er dachte an seine Kinder; wie ihnen es wohl jetzt gehe. Und an seine Freunde und Kollegen. Er dachte, was sie wohl alle machen sollen, so ohne ihn? Also wurden seine Schritte immer müder und müder und endlich machte er kehrt. Zuhause warteten seine Familie, Freunde und Kollegen und er kümmerte sich um sie, während ihm schwerer und schwerer ums Herz wurde. Er redete sich ein, dass seine Träume eben nur Träume gewesen sind und er ja Verantwortung für andere habe und dass es das Glück gar nicht gebe und dass das Leben nunmal eben so sei. Als sich nun endlich seine letzte Stunde näherte und diese sich für den alten Mann anfühlte wie ein Wimpernschlag, merkte der Mann in seiner Verzweiflung dass er noch nicht sterben wolle, dass er noch so viel zu leben hätte, dass er das Glück noch nicht geschmeckt hätte. Und pünktlich auf die letzte Sekunde genau, erschien die Fee mit dem Baseballschläger und umgehend, ohne auch nur den Bruchteil einer Sekunde zu zögern, ließ die den ganzen Frust darüber, dass der Mann seine Zeit sinnlos verschwendet hatte, heraus und beförderte den Alten mit einem lustvollen Hieb ins Jenseits, setze sich in eine Kneipe und hörte andere Menschen sich darüber beklagen, wie gerne sie doch glücklich wären und ihr Leben leben würden. Da verlor die Fee vollends ihre Geduld und veranstaltete mit ihrem 29" Jeffersonville Catskill Baseball Bat ein Blutbad das seinesgleichen suchte.


Einigermaßen zufrieden mit sich und dem getanen Tagwerk, ging sie zurück in ihr Reich und kümmerte sich fortan nicht mehr um klagende alte Menschen, die ihr Leben vertun; und das war auch gut so.

Gute Nacht!



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t.me/sonnabend



Der Fischer und der Fisch

Ein Märchen von Thomas Sonnabend



Der Fischer und der Fisch


Es war einmal ein Fischer. Eines Nachts träumte der Fischer davon, den perfekten Fisch zu fangen; einen Fisch der so war wie er selbst. Also knüpfe er ganz früh am nächsten Morgen ein Netz und ging fischen. Doch alle Fische schlüpfen durch die Maschen, weil sie zu grob waren und das Netz blieb leer und der Fischer wunderte sich und zweifelte an sich selbst. Am nächsten Morgen knüpfte er in der Frühe ein engmaschiges Netz, doch das Netz war voll mit wertlosem Beifang und kein Fisch fand darin Platz und er wunderte sich und zweifelte an sich selbst. Wieder einen Tag später knüpfte er ein Netz, dessen Maschen nicht zu eng- und nicht zu grobmaschig waren, doch das Netz war übervoll mit Fischen die zappeln und das Netz zerriss und der Fischer wunderte sich und zweifelte an sich selbst. Also glaubte er daraus zu lernen und knüpfte abermals ein Netz und tatsächlich, diesmal war es voller Fische und der Fischer suchte seinen Fisch, diesen einen Fisch, diesen perfekten Fisch der so war wie er selbst. Er suchte und suchte, jedoch bevor er ihn finden konnte, waren alle Fische an der Luft erstickt und der Fischer verzweifelte vollends an sich selbst. Die Jahre vergingen und der Fischer wurde alt und gebrechlich. Da nahm er eines Tages, es war an seinem letzten Tag, eine Angel und siehe da, es verging nicht viel Zeit, da hatte er den perfekten Fisch - seinen Fisch - am Haken. Er zog ihn aus dem Wasser und der Fisch war ganz ruhig. Da löste der Fischer den Fisch vom Haken und ließ ihn zurück ins Wasser gleiten. Zufrieden mit sich, legte er sich an den Strand, schlief mit einem Lächeln im Gesicht ein und wachte nicht mehr auf und der Fisch durchkreuzt nun ruhig den Ozean.


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© Thomas Sonnabend

Mannheim

Politiker sind wahre Mimikakrobaten, wenn sie bei einer Pressekonferenz ihre Gesichter zu einer grotesk teigigen, amorphen Betroffenheitsmaske formen, während sie ihr geheucheltes Mitleid für das Opfer eines islamistischen Terroranschlags in die Kameras kotzen und gleichzeitig ihre Entschlossenheit beim  »Kampf gegen Rechts« signalisieren.



Kontaktschuld

Wenn du bei Facebook jemanden (Person 1) in deinen Kontakten hast, dessen Bruder (Person 2) mit einem „Like“ unter einem Beitrag des Freundes (Person 3) seiner Schwester (Person 4), Sympathien für die AfD bekundet, bist du wegen der Kontaktschuld* zu Person 1, bereits verdächtig ein rächtsexträmer Nazi zu sein; das wäre dann quasi Kontaktschuld vierten Grades. Wenn in deiner Familie alle Nazis waren - also quasi Kontaktschuld ersten Grades - du aber, wie im Falle Habecks**, ein Grüner bist, dann hat natürlich nichts mit nichts zu tun!



*Kontaktschuld


„Die Technik der Kontaktschuld wird verwendet, um ein Zielpublikum zu überzeugen, eine Aktion oder eine Idee abzulehnen, indem darauf hingewiesen wird, dass die Idee bei Gruppen beliebt ist, die von dem Zielpublikum gehasst, gefürchtet oder verachtet werden. Wenn also eine Gruppe, die eine bestimmte Politik unterstützt, zu der Annahme gelangt, dass unerwünschte, subversive oder verächtliche Personen dieselbe Politik unterstützen, können die Mitglieder der Gruppe ihre ursprüngliche Position ändern. Dies ist eine Form irreführender Schlussfolgerung, bei der gesagt wird, dass A X enthält und B X genannt wird, und damit also A = B sei. Der Begriff wurde ursprünglich in der Nachkriegszeit eingeführt, um Vorwürfe zu kritisieren, jemand sei Kommunist, weil er Kommunisten kenne, mit ihnen spreche oder mit ihnen gemeinsam agiere.“ - Quelle: wikipedia.de


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**Habecks Vorfahren hatten wichtige Positionen im NS-Regime und waren eng befreundet mit Hitlers Reichspropagandaminister Joseph Goebbels (1887–1945). Das berichtet die „Bunte“ in ihrer aktuellen Ausgabe.


Demnach war Habecks Großvater Kurt Granzow (1912–1952) gemeinsam mit seinem Bruder Gerhard (1914–1941) im Jahr 1930 in die NSDAP eingetreten, sein Uropa Walter Granzow (1887–1952) ein Jahr später. Der verwaltete damals das Landgut Severin (Mecklenburg-Vorpommern) des Industriellen Günther Quandt (1881–1954). Dessen zweite Ehefrau Magda Quandt (1901–1945) brachte Granzow mit Goebbels zusammen.


Granzow richtete im Dezember 1931 sogar die Hochzeit von Goebbels und Magda auf dem Landgut aus. Adolf Hitler (1898–1945) war Trauzeuge, Granzow hielt die Festrede. Als Rezept für ein glückliches Leben gab er dem Paar einen Tipp mit auf den Weg: „Liebhaben.“ - Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/seine-vorfahren-und-die-nazis-habecks-duesteres-familien-geheimnis



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t.me/sonnabend 

„Ich würde mich nicht dafür davor fürchten [...] in den Krieg zu gehen...“

„...es ist schlimme Zeiten dort.“

Das hat das Regime aus euren Kindern gemacht!


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(Ausschnitt aus ARD-Interview und dem Film „Die Brücke“)

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t.me/sonnabend 

Ladykracher


Im Jahr 2023 wurden in Deutschland Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Höhe von rund 598 Millionen, in China rund 11,4 Milliarden Tonnen verursacht. 

Seit 1990 gehen die Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland nahezu kontinuierlich zurück. Gegenüber dem Jahr 1990 hat sich die emittierte Menge hierzulande um fast die Hälfte verringert. Ebenso nahm die Menge der produzierten CO₂-Emissionen pro Einwohner Deutschlands in den vergangenen 30 Jahren erkennbar ab.

Insgesamt hat China einen stetig wachsenden Anteil von aktuell rund 30%, Deutschland hingegen gerade mal 2% der weltweit emitierten CO₂-Emissionen. Wenn nun Deutschland seine CO₂-Emissionen auf Null herunterfahren und sich somit auf Steinzeitniveau befände - natürlich ohne Lagerfeuer in den Höhlen, weil klimaschädlich - hätte das denselben Einfluss auf das Weltklima, als versuchte man mit einem Ladykracher* das Bergmassiv des Himalaya zu sprengen. Nämlich gar keinen!

*zylindrische, rote, polytechnische Körper, mit den Maßen 2x15mm, mit einer etwa 15mm langen Zündschnur, die als Haupteffekt einen Knall erzeugen. Im Schwabenland werden diese Feuerwerkskörper auch „Judenfürzle“ genannt. 

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Ausgabe das „Stern“ von 1936

So hätte die Titelseite des „Stern“ vor 88 Jahren ausgesehen!


V.l.n.r. Veit Harlan, Heinz Rühmann,
Marika Rökk, Leni Riefenstahl,
Emil Jannings, Zarah Leander
und Herbert von Karajan

Global denken, regional handeln...

 


 Wir frieren uns Mitte Mai den Arsch ab, aber ich verwette meinen Selbigen, im Juni, so werden sie behaupten, wird das der heißeste Mai seit 2.500.000.000 Jahren gewesen sein. - „Du musst global denken“, sagen sie, „die Klimkatastrophe macht nicht vor deiner Haustür halt“; aber wenn es darum geht das Klima zu „retten“, dann muss ich „lokal denken“, sagen sie!

Das, was der Kinderbuchautor Robert an CO2-Emissionen bis 2030 einsparen will, indem er eine ganze, nämlich unsere Volkswirtschaft, regional gedacht, ruiniert, bläst China, global gedacht, an einem Tag in die Luft. Soviel zum Thema.


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t.me/sonnabend

Hirnchirurgische Manipulationstechniken

In 2020 wurden bei einer jungen Frau, an der Uniklinik Regensburg, Elektroden in ihr Gehirn implantiert um ihre Zweifel zu beseitigen.

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Screenshot:


Kanada - die Avantgarde des faschistischen Superstaates


 The Trudeau regime has introduced an Orwellian new law called the Online Harms Bill C-63, which will give police the power to retroactively search the Internet for ‘hate speech’ violations and arrest offenders, even if the offence occurred before the law existed. This new bill is aimed at safeguarding the masses from so-called “hate speech.” http://Revolver.news reports: The real shocker in this bill is the alarming retroactive aspect. Essentially, whatever you’ve said in the past can now be weaponized against you by today’s draconian standards. Historian Dr. Muriel Blaive has weighed in on this draconian law, labeling it outright “mad.” She points out how it literally spits in the face of all Western legal traditions, especially the one about only being punished if you infringed on a law that was valid at the time of committing a crime.

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Das Trudeau-Regime hat ein Orwellsches neues Gesetz namens „Online Harms Bill C-63“ eingeführt, das der Polizei die Befugnis gibt, das Internet rückwirkend nach Verstößen gegen „Hassreden“ zu durchsuchen und Straftäter zu verhaften, selbst wenn die Straftat vor der Einführung des Gesetzes begangen wurde. Dieser neue Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Massen vor sogenannter „Hassrede“ zu schützen. http://Revolver.news berichtet: Der eigentliche Schock an diesem Gesetzentwurf ist der alarmierende Rückwirkungsaspekt. Im Wesentlichen kann alles, was Sie in der Vergangenheit gesagt haben, nach den heutigen drakonischen Maßstäben als Waffe gegen Sie eingesetzt werden. Die Historikerin Dr. Muriel Blaive äußerte sich zu diesem drakonischen Gesetz und bezeichnete es schlicht als „verrückt“. Sie weist darauf hin, dass dies im wahrsten Sinne des Wortes allen westlichen Rechtstraditionen widerspricht, insbesondere der Tradition, nur dann bestraft zu werden, wenn man gegen ein Gesetz verstößt, das zum Zeitpunkt der Begehung einer Straftat gültig war.

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https://twitter.com/newstart_2024/status/1787852468828643457

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t.me/sonnabend