Risikobewertung
Flugzeugabstürze, Terroranschläge, Erdbeben als Faktoren bei der Risikobewertung von Kernkraftwerken; der größte Risikofaktor wird jedoch methodisch ausgeblendet: Menschliches Versagen!
Flugzeugabstürze, Terroranschläge, Erdbeben als Faktoren bei der Risikobewertung von Kernkraftwerken; der größte Risikofaktor wird jedoch methodisch ausgeblendet: Menschliches Versagen!
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Sonnabend
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Mittwoch, März 16, 2011
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Kernreaktor abschalten - schon die Verwendung des Begriffes Abschalten ist irreführend! Einen Reaktor herunterfahren (trefflichere Bezeichnung), ist ein Prozess, bei dem man nicht einfach nur einen Schalter umlegt und die Maschine ist aus, das ist ein Prozess, der erfordert Zeit und wiederum Technologie, sodass noch lange - i.d.R. mehrere Jahre - während ebendieses Prozesses, der sog. Super-GAU, mind. jedoch erhebliche Störfälle eintreten können!
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Dienstag, März 15, 2011
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Seehofer fordert, der Deutschen Sprache in Bayern Verfassungsstatus zu verleihen! Mal ehrlich Horst, dass 12 Millionen Bayern jetzt die deutsche Sprache lernen sollen, ist das nicht etwas zu viel verlangt?
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Freitag, März 11, 2011
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Dass der Herr Guttenberg beim Pöbel diesen Rückhalt genießt, ist nicht mehr als die Rache des ungebildeten Mobs gegen den akademischen Betrieb, da Wissenschaft ihm in seiner bornierten Bildungeferne naturgemäß wohl suspekt erscheint.
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Dienstag, März 01, 2011
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Liebe Angie Merkel,
es ehrt Dich, dass Du hinter Deinem Verteidi stehst und das ist Dir hoch anzurechnen, keine Frage, zumal Du doch noch vor ein paar Jahren das Raubkopieren als Straftat gebrandmarkt hast, so ist es mir heute ein Freude, dass Du diesen Sinneswandel vollzogen hast, sodass ich nun ganz beruhigt und reinen Gewissens all die schönen Filme und Musikdateien aus dem Internet herunterladen kann, denn, wie Du ja weißt, ist ein Kavaliersdelikt zwar eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat, die jedoch, weil sie von der Allgemeinheit als geringfügiger, legitimer Gesetzesverstoß akzeptiert oder sogar befürwortet wird, mithin nicht als unmoralisch gilt - uff!
Allerliebst
Dein Thomas
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Sonnabend
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Montag, Februar 28, 2011
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"Das hebt das Selbstbewusstsein"... Menschen die selbstbewusst sind, ausschliesslich weil sie Arbeit, oder Geld haben, geschminkt sind, ein SUV oder das neue Fuzzy-Dice-Gizmo-Handy mit dem geilsten Jamba-Klingelton-Abo, Silikon-Titten, oder 25 cm, die an die Obrigkeit oder eine hörere Instanz aber nicht an sich selbst glauben, oder nur weil man ihnen sagt sie seien "gut", glauben dass sie gut sind, weil sie es selbst nicht besser wissen, sind nicht wirklich selbstbewusst, diese Menschen sind im eigentlichen Sinne sach,- im besten Falle fremdbewusst.
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Dienstag, Februar 15, 2011
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Die Wahrheit ist ein rhethorischer Vorschlaghammer, mit Hilfe dessen sein Benutzer Welten zertrümmern kann!
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Freitag, Februar 04, 2011
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Der Arbeitsvermittler neulich: "Sind sie teamfähig?" - "Sicher! ...wenn ich ein Team leite!"
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Freitag, Februar 04, 2011
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Diskriminierung ist, wenn ich (ethnische Zugehörigkeit: weiß, mitteleuropäischer Typ) in der Regionalbahn von Neustadt (a. d. Wstr.) nach Karlsruhe (Baden) sitze, zwei Polizisten das Zugabteil betreten, den türkisch aussehenden Jugendlichen neben- und den Schwarzafrikaner vor mir kontrollieren und dann desinteressiert an mir vorbei laufen!
...da könnte ich mich glatt diskriminiert fühlen.
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Sonntag, Januar 23, 2011
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Truppenbesuche dienen der Repräsentation von Macht, nicht zuletzt, um diese Macht zu festigen und die Moral der Truppe zu stärken. Hier steht das Merkel in einer Tradition mit Namrūd ibn Kan'ān, Gaius Iulius Caesar und Adolf Hitler. Zu allen Zeiten hat sich an den Symbolen der Macht nicht ein Iota geändert!
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,735394,00.html
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Samstag, Dezember 18, 2010
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Neulich erst erinnerte mich noch gut an ein Konzert, Ende der 80er Jahre in der Mercatorhalle Duisburg - Mitsuko Uchida spielt das Klavierkonzert Nr. 1 von Bela Bartok, begleitet vom WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Hiroshi Wakasugi; oder an ein Konzert des jungen Ivo Pogorelich im Essener Saalbau, Mitte der 80er Jahre, er spielte die Klaviersonate Nr. 2 von Chopin - das ist im Gunde wohl nichts besonderes, in Anbetracht der Tatsache jedoch, dass ich zu der Zeit im Schnitt in jeder Woche ein bis zwei Konzerte und Opernaufführungen besuchte und mich an jedes Programm erinnern kann, ist das wohl doch eine relativ erachtenswerte Gedächtnisleistung - behaupte ich jetzt einfach mal. Hierzu noch eine kleine Anekdote: Ich saß in einer grottenschlechten Oberhausener Inszenierung von Bizets "Carmen", die Oper selbst gehört auch nicht zu meinen Favoriten, zu lang, zu langatmig, zu viele Ohrwürmer. Nach einer langen dreiviertel Stunde schlief ich ein und erwachte wieder, als ich bei mir dachte: "im Zuschauerraum isst jemand eine Zitrusfrucht!"; nachdem ich mich umschaute, sah ich, dass die "Carmen" auf der Bühne eine Orange schälte - ich konnte das noch in Reihe 17 riechen! Siebzehn Sitzreihen und einen Orchestergraben entfernt; - genau! Selbst an die Sitzreihe kann ich mich erinnern.
Spätestens jetzt wird sich der geneigte Leser fragen, worauf ich wohl hinaus will? Da gibt es einen ehemaligen Bundesforschungsminister, der sich, obwohl es in seinen Verantwortungsbereich fällt, nicht erinnern kann, erfahren zu haben, obwohl es wie gesagt, in seinen Verantwortungsbereich fällt, dass irgendwo in Deutschland 126.000 Fässer Atommüll herumliegen?!
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Donnerstag, November 25, 2010
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Heute entdeckt:

...hier der passende Link:
truemenergy.com
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Donnerstag, November 18, 2010
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Wieviel IQ braucht man eigentlich um ins Fernsehen zu kommen? Verdammt wenig, ja es reicht geradezu der eines Einzellers, um Gegenstand einer eigenen Fernsehsendung zu sein; nämlich Jörg und Dragan, zwei Autohändler aus Köln-Worringen, deren standardisierte Verkaufsfloskeln lt. wikipedia.org, "Der Wagen ist scheckheftgepflegt und wurde von 'ner alten Omma gefahren..." oder "Dieses Auto hat ein Getriebe von Makefuk" lauten - die Zielgruppe dieses Formats habe ich lebhaft vor Augen.
Das Zitieren diesen Ausschnitts aus einem Artikel von Wikipedia konnte ich mir jetzt aber nicht verkneifen: "Bei der Sendung handelt es sich um eine Pseudo-Dokumentation, [...]. Der Eindruck wird durch verschiedene stilistische und dramaturgische Mittel erreicht: Suggestion einer realen Situation durch Einblendungen, Off-Kommentare oder „Interviews“ mit den Darstellern, zur Schau gestellte Begriffsstutzigkeit der Akteure bzw. unterdurchschnittliche Problemlösefähigkeit, Simulation natürlicher Dialoge durch Zulassen von Versprechern, Sprechpausen und Durcheinanderreden, ausführliche Darstellung der Verkaufsräumlichkeiten."
Mein Dank angesichts dieser zeitgeschichtlichen Bereicherung gilt RTL - vielleicht sollte ich jedoch öfter fernsehen um nicht jedesmal, wenn ich die Glotze anschalte, aufs Neue einen Kulturschock zu bekommen ...
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Sonntag, November 14, 2010
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Die Leute, die immer denken, was die Leute von ihnen denken, denken genau das über die Leute, von denen sie denken, was die über sie denken!
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Donnerstag, November 11, 2010
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"Genauso verhält es sich mit Aktionen gegen die notwendige Rücknahme von Atommüll aus Frankreich. Hiergegen zu demonstrieren hält der Parteirat - unabhängig von der Form des Protestes, ob durch Sitzen, Gehen oder Singen - für politisch falsch." Jürgen Trittin 2001
Ich hoffe doch inständig, ihr seid hiermit kuriert.
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Dienstag, November 09, 2010
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Der costaricanische Kreative Guillermo Vargas ließ im Rahmen einer Kunstaktion einen angeketteten Straßenhund verhungern. Blogger machten den Fall bekannt, jetzt laufen Tierschützer Sturm. (Quelle)
"Ich werde nicht sagen, ob der Hund gestorben ist", sagte Vargas. Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen. "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen." [...] Auch in der Ausstellung habe niemand den Hund befreit oder ihm etwas zu essen gegeben. "Keiner hat irgendetwas unternommen", sagte der Künstler. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Canda erinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zwei Rottweilern angegriffen und getötet worden. "Die Menschen haben ihm erst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde", so Vargas.
"Keiner hat irgendetwas unternommen"... Der Künstler ist nicht die Bestie, er stellt lediglich die Bestie Mensch bloß. Jeder der Ausstellungsbesucher - davon waren reichlich vorhanden - hätte das Tier befreien können. Die Schlachtfabriken in denen Nutztiere ihrer entgültigen Bestimmung - portionsweise in Cellophan abgepackte Häppchen - zugeführt werden, machen den Konsumenten ebenso mitschuldig, wie der Künstler sein Publikum.
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Montag, November 08, 2010
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Das Zitieren macht in der Regel Sinn, wenn durch das Zitierte eine eigene Geistesleistung unterstrichen, oder gar bestätigt wird. Munteres Quer-durch-den-Garten-Zitieren ist nicht mehr, als das eitle Vorführen seines eigenen Halbwissens und beweist nichts, ausser die Sinnlosigkeit des Zitierens in dieser Form und der Tatsache selbst, dass der Zitierer die erstaunlich hochintellektuelle Leistung, sich Zitate aus der bunten Internetwelt zusammenzuklauben, vollbringen zu vermag - WOW! Zu früheren Zeiten musste der Zitierer sich immerhin die Hardware (Bücher) erstehen und besagte Hardware (Bücher) auch studieren, zumindest jedoch (quer)lesen um daraus zitieren zu können.
Wenn überhaupt, dann zitiere ich - wenige Ausnahmen im erstgenannten Sinne, selbstredend - mich selbst!
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Sonntag, Oktober 31, 2010
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Ich habe auf der Suche nach Verkehrsnachrichten nur kurz reingezappt. Bei SWR3 findet eine nun vollständige Infantilisierung des Radiokonsumenten statt - vornehmlich Lieder, mit einer Art Qietscheentchenmusik und wummerndem Bass, deren textliche Hauptbestandteile sich aus "Dipdipdideldeiip" oder "Eo eeeeeeeo" zusammensetzen - nach bereits zwanzigsekündigem Konsum, wurde der IQ augenblicklich um 30% abbesenkt; abends musste ich den mit Ligetis Atmosphères für großes Orchester mühsam wieder aufbauen!
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Freitag, Oktober 22, 2010
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Umfragen sehen Die Grünen bundesweit erstmals vor der SPD. Das politische Kurzzeitgedächtnis des Wählers hat eine Halbwertzeit von IMHO schätzungsweise fünf Minuten. Liebe Grünen-Wähler, welche war noch gleich die Partei, die neben der SPD den ersten Angriffskrieg seit '45 geführt hat?
„Wir haben immer gesagt: ‚Nie wieder Krieg!‘ Aber wir haben auch immer gesagt: ‚Nie wieder Auschwitz!‘“ - Joschka Fischer. Denkt mal drüber nach!
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Donnerstag, Oktober 07, 2010
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Eben im China-Imbiss: Vier türkische Jugendliche diskutieren in fast korrektem Deutsch - das "Fast" bezieht sich auf ihren leicht badischen Akzent - vollkommen sachlich über Koran-Verbrennungen, nämlich dass solche Aktionen, in etwa wie wenn man Bibeln verbrennen würde, vollkommen sinnlos seien, da der Glaube sich nicht in der Schrift manifestiere, sondern im Individuum selbst - im Hintergrund läuft Klassikradio, der zweite Satz aus dem KV 622.
Irgendwie fast schon zu harmonisch das Ganze. Ich weiß gar nicht, wo der Sarrazin Thilo so hinkuckt, wenn er von integrationsunwilligen Moslems phantasiert. Nur der Radiosender gilt unter Klassikpuristen als ein "No go" - aber immerhin...
(Aktualisiert 20. Sept. 2010, 21:58)
In Diskussionsforen, in denen jeder (Zitat) "sehr gerne mitdiskutiern" (Zitat ende) darf, bekomme ich schonmal folgendes als Antwort zu lesen:
Hagen F. - Heute, 21:00
Thomas Sonnabend hätte vielleicht sogar recht...
Unter zwei Bedingungen:
Wenn die Anzahl an Zuwanderern zum einen noch irgendwie überschaubar wäre.... was sie schon lange nicht mehr ist, da durch die "Familenzusammenführung" ganze Dörfer einreisen dürfen, sobald nur ein Stammesangehöriger irgendwie über die Grenze gestolpert ist... (scheinbar herrschen in manchen Ländern geradezu inzestuöse Verhältnisse)...
und zum anderen nicht nur das letzte Gerümpel zu uns kommen würde, das gerade mal die Worte "Asyl" "Sozialamt" und "Ich schlag´dir auf die Fresse" stammeln könnte und etwas mehr Integrationswillen hätte...
Dann bin ich absolut davon überzeugt, dass die Mehrheit der (noch) Einheimischen sich über die Bereicherung, die viele Ausländer mit absoluter Sicherheit sind, freuen würde... dazu zähle ich mich auch.
Aber die Dosis macht das Gift !
Und unter den immer mehr aufkommenden Vorbehalten haben dann auch die Ausländer zu leiden, die hier nur in Ruhe leben wollen... eine für alle Seiten extrem beschissene Entwicklung.
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Sonntag, September 19, 2010
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Zur Erfüllung der sarrazin'schen These einer Verdummung der Deutschen, trägt Herr Sarrazin mit seinem Pamphlet maßgeblich selbst bei!
Sowas gab es in Deutschland übrigends schonmal; zuerst ('33) soll einer lediglich gesagt, was alle gedacht und zuletzt ('45) niemand gewußt haben will...
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Freitag, September 03, 2010
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Der dritte Satz aus der As-Dur Sonate op. 110, entstanden 1822, ist wohl mit das melancholischste das Beethoven komponiert hat:
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Freitag, September 03, 2010
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Wenn der Plebs jetzt unisono die Abschaffung der Meinungsfreiheit beklagt, weil ein Dummschwätzer - hier Sarrazin - mit angeblich "Volkes Stimme" spricht, dann kann, ja dann muss da was nicht stimmen!
Ein gewisser "engelhardi" schreibt in einem Onlineforum: "Hr. S. hat in grossen Teilen seiner Reden einfach recht. [...] ich selbst habe nette Mitbürger die Ausländer sind." Ja sowas aber auch! Ich habe sogar nette Mitbürger die Deutsche sind (Sic!).
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Freitag, September 03, 2010
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Wenn Sarrazin sagt, was Millionen Menschen denken, schäme ich mich von ganzem Herzen, Einwohner eines Landes zu sein, in dem Millionen Menschen denken, was Sarrazin sagt!
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Donnerstag, September 02, 2010
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Der Ronny, B.F., Rolf und wie sie noch alle heißen...
(Unkommentierte Links)
Und eben schallts aus allen Löchern, er (Sarrazin) sage nur was viele Menschen denken. Adolf Hitler hat auch gesagt, was viele Menschen denken, macht das das Gesagte in irgendeiner Form wahrer, richtiger oder relevanter? Eben!
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Dienstag, August 31, 2010
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„Man wird doch wohl noch die Wahrheit sagen dürfen...“ - und schon ists um die Wahrheit meist bereits geschehn!
Mit dieser Floskel nämlich, möchte man i.d.R. jede glatte Lüge zur vermeintlichen Wahrheit ummünzen, weil mit dieser Äusserung nicht mehr der Inhalt, resp. Wahrheitsgehalt einer Verlautbarung selbst, sondern ausschliesslich die Unterdrückung der so deklarierten „Wahrheit“ diskutiert wird. Werden soll!
Ich bin zwar durchaus der Ansicht, dass jeder jede noch so selbst-disqualifizierende Meinung sagen können darf, egal aus welcher politischen Ecke sie stammt, weil das sowieso nur etwas über den Urheber aussagt; denn gerade Menschen, denen die intolerantesten Denkmuster zueigen sind, sind dem Personenkreis zugehörig, die immer wieder Toleranz anmahnen - diese fordern nämlich gleichfalls am nachdrücklichsten, das Tolerieren ihrer eigenen Intoleranz ein.
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Montag, August 30, 2010
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Bei jeder Umsetzung einer EU-Richtlinie, bestätigt sich mein Verdacht, dass es sich bei Europa um einen faschistischen Mega,- oder Superstaat handelt. Ein Beispiel ist die faktische Einführung der Todesstrafe auf EU-Ebene.
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Samstag, August 28, 2010
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Die Verdinglichung des Subjekts geht mitunter so weit, dass i.d.R. Männer, Frauen ebenso in Augenschein nehmen wie etwa einen Gebrauchtwagen oder eine Mietsache, wobei bezüglich der Wahrnehmung einer Mietsache in Analogie zum weiblichen Geschlecht, die Rezeption ersterer in Relation zu letztgenannter gar nicht mal differiert - die Bezeichnung Lebensabschnittspartner/in impliziert bereits die temporäre Limitation einer Beziehung, meint eben, die Betrachtung des Gegenübers als Mietsache.
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Freitag, August 27, 2010
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Früher waren Esel und Ochsen die bevorzugten Nutz,- Arbeits- und Lasttiere, mittlerweile wurden diese Aufgaben auf die Frau übertragen und es will sich mir einfach nicht erschließen, wie man so dermaßen offensiv sexistische Werbung machen kann, wie wir sie im 21. Jahrhundert serviert bekommen!
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Donnerstag, August 26, 2010
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Es werden alle machbaren Lösungen kategorisch und ohne Begründung abgelehnt, um die verbleibenden, nicht realisierbaren Alternativen, für nicht realisierbar zu erklären.
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Dienstag, August 17, 2010
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Judas Ischariot ist die tragische Figur schlechthin; für Jesus war er Mittel zum Zweck - Immanuel Kant formuliert: „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“ Unter dieser Prämisse, hätte Jesus unmoralisch gehandelt...
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Donnerstag, August 12, 2010
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"Bei einer Trauerfeier in Duisburg versprach Ministerpräsidentin Kraft Aufklärung und forderte ein Umdenken der Gesellschaft"
Und wieder so ein Event, das Menschen in elaborierter Stellung als Jahrmarkt der Eitelkeiten - die Engländer sagen "representing the elevated level" - dient um Macht, Moral und Präsenz zu demonstrieren; die Verantwortung - und das war immer so und das wird immer so sein - will niemand tragen!
Dass so eine, von oben befohlene Mitleidsanordnung unwirksam bleibt, zeigt das leere Stadion des MSV.
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Samstag, Juli 31, 2010
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Aber es giebt Augenblicke, wo wir dies begreifen: dann zerreissen die Wolken, und wir sehen, wie wir sammt aller Natur uns zum Menschen hindrängen, als zu einem Etwas, das hoch über uns steht. Schaudernd blicken wir, in jener plötzlichen Helle, um uns und rückwärts: da laufen die verfeinerten Raubthiere und wir mitten unter ihnen. Die ungeheure Bewegtheit der Menschen auf der grossen Erdwüste, ihr Städte- und Staatengründen, ihr Kriegeführen, ihr rastloses Sammeln und Auseinanderstreuen, ihr Durcheinander-Rennen, von einander Ablernen, ihr gegenseitiges Überlisten und Niedertreten, ihr Geschrei in Noth, ihr Lustgeheul im Siege — alles ist Fortsetzung der Thierheit: als ob der Mensch absichtlich zurückgebildet und um seine metaphysische Anlage betrogen werden sollte, ja als ob die Natur, nachdem sie so lange den Menschen ersehnt und erarbeitet hat, nun vor ihm zurückbebte und lieber wieder zurück in die Unbewusstheit des Triebes wollte.
Ach, sie braucht Erkenntniss, und ihr graut vor der Erkenntniss, die ihr eigentlich Noth thut; und so flackert die Flamme unruhig und gleichsam vor sich selbst erschreckt hin und her und ergreift tausend Dinge zuerst, bevor sie das ergreift, dessentwegen die Natur überhaupt der Erkenntniss bedarf.
F.N.
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Sonntag, Juli 25, 2010
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Im Falle des am Münchener S-Bahnhof Solln getöteten Dominik Brunner, hat nun der gemeine Betroffenheitsfanatiker das Problem, dass ihm in seiner Rachsucht die Mörder abhandengekommen sind; am Ende war die Tat eben "nur" Körperverletzung mit Todesfolge, die die Täter schlussendlich noch bereuen - Zitat: "Brunner hätte mit gesundem Herzen überlebt". Jedoch ist der mediale Druck so groß, dass die Justiz wohl ein "gerechtes" Urteil, das vom Volke jedoch immernoch als ungerecht empfunden werden wird, fällen muss.
Subjektives Gerechtigkeitsempfinden ist eben nicht justitiabel - zum Glück! Doch wenn der Mob tobt, in der irrigen Annahme, Gerechtigkeit üben zu müssen, dann sollten Anhänger einer denkenden Minderheit schleunigst nach Deckung Ausschau halten!
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Dienstag, Juli 20, 2010
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Gedanken zu Ende zu denken, erfordert bisweilen größten Mut!
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Dienstag, Juli 13, 2010
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O-Ton einer Grundschullehrerin: "Also schau mal, Du musst den Bogen jetzt auch mal fertig kriegen, die anderen Kinder haben schon zwei, oder drei fertig und Du noch nichtmal einen."
Kinder - also ich persönlich mag die Dinger auch nicht besonders - die stinken, kosten ein Schweinegeld, machen in der Hauptsache einfach nur Lärm und sollten meiner Meinung nach besser konzipiert das Licht der Welt betreten; aber muss man deswegen so mit denen umgehen?!
Wie, Frau von der alten Leier, stellen sie sich das denn vor mit der Reproduktion bundesdeutscher Fräuleins, resp. der maßlosen Vermehrung des Präkariats, wenn die Gesellschaft nichteinmal die Minimalstanforderungen einer kindgerechten Kindheit zu erfüllen weiss?
Da werden dem Kapital milliardenschwere Steuergeschenke gemacht und dann fehlen die Mittel - es wäre Blindheit anzunehmen, die Unterschicht käme auch nur mit schon geringeren Herausforderungen klar - ein paar Sozialarbeiter dahingehend zu beschäftigen, dass Kleinkinder eben nicht in Kühlschränken entsorgt, Elfjährige nicht über Jahre hinweg ihre drei jüngeren Geschwister durchfüttern, "Preteens" (Szenebegriff) nicht in Pornofilmen von ihren Onkeln und Vätern durchgebumst werden; um dann eine Runde Dampfplauderer bei Anne Wills einzuladen die nichts besseren zu tun haben, als darüber zu schwadronieren, wie den Kindern Werte vermittelt werden können; Werte, die einer völlig entwerteten Gesellschaft nämlich zur Gänze bereits abhanden gekommen sind.
Da machen einem nur noch Begehenheiten wie die folgende Hoffnung - Ein kleiner Junge auf die Frage, wie er ein Bild zeichne: "Erst denke ich, und dann ziehe ich eine Linie drum herum."
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Dienstag, Juli 06, 2010
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Okay, im eigentlichen Sinne sind Bands wie die Beatles und die Stones nichts weiter als frühe Boygroups und abgesehen davon, dass diese nicht gerade meinen Musikgeschmack treffen - der liegt eher im E-Musik-Bereich - sind sie musikalisch eben auch nicht besonders hochwertig; man höre nur mal die polkaartigen Hits wie Yellow Submarine - grauenhaft!
Es gibt natürlich vereinzelt Songs, deren Faszination sich wenige entziehen können und lange habe ich gerätselt, was an folgendem so geil ist, zumal die Riff geradezu dilletantisch anmuten — und es fiel mir wie Schuppen von den Ohren: man beachte die Backgroundsängerin!
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Sonnabend
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Freitag, Juli 02, 2010
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Während Schopenhauer sich zu Zeiten humanischer Schulbildung noch darüber zu echauffieren pflegte, dass man Worte aus purer Trägheit zerhackstückelt - „Das Studium brevitatis geht so weit, daß sie dem Teufel den Schwanz abschneiden und statt Mephistopheles schreiben »Mephisto«“ - sind wir heute dank Sprachverarmung und „Checkerdeutsch“ am etymologischen Endpunkt angelangt. Das belegt die schrecklichste je dagewesene und aller auch noch kommenden Wortverstümmelung überhaupt, der Worst case unter den liguistischen Grausamkeiten, der Super-GAU einer kommunikationstheoretischen Konzeption Niklas Luhmanns, der Gesellschaft als alle füreinander kommunikativ zugänglichen Ereignisse, nämlich: "Schland!"
... und der Rest ist Schweigen.
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Sonntag, Juni 27, 2010
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"Du sollst nicht ehebrechen." Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. - hiermit legte Jesus keineneswegs eine moralische Bewertung des Ehebruchs dar; es ist eben nach kantischer Lesart nicht die Tat die zählt, sondern das Motiv und das hat Jesus quasi vorweggenommen, also die Vorwegnahme des Kategorischen Imperativs, fast eineinhalb Jahrtausende vorher.
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Donnerstag, Juni 24, 2010
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Dienstag, Juni 22, 2010
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"Wenn ich in die Gesichter meiner Fans blicke, weiß ich wie das damals in Nürnberg funktioniert hat."
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Donnerstag, Juni 10, 2010
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Es gibt zwei Arten Dummheit, die eine, seltenere, resultierend aus mangelnden kognitiven Fähigkeiten; die andere, weit häufiger vorkommende, nennt man auch Borniertheit - das nämlich, ist Dummheit aus Ignoranz und im Grunde unentschuldbar.
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Dienstag, Mai 25, 2010
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Frauen die Cremes benutzen um zehn Jahre jünger auszusehen, würden, gesetzt den Fall sie diese Cremes nie benutzt hätten, zehn Jahre jünger aussehen ...
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Freitag, April 23, 2010
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Jetzt hab ichs! Jetzt weiß ich wo Du abgeschrieben hast!
Artikel 12. Die Arbeit ist in der UdSSR Pflicht und eine Sache der Ehre eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen".... hätte man drauf kommen können!
Verfassung der UDSSR vom 5. Dezember 1936
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Dienstag, April 20, 2010
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"Der jährliche Aufwand des Staates für einen Geisteskranken beträgt im Durchschnitt 766 RM, ein Tauber oder Blinder kostet 615 RM, ein Krüppel 600 RM. In geschlossenen Anstalten werden auf Staatskosten versorgt: 167.000 Geisteskranke, 8.300 Taube und Blinde, 20.600 Krüppel.
Wieviele Mill. RM kosten diese Gebrechlichen jährlich? Wieviele erbgesunde Familien könnten bei 60 RM durchschnittlicher Monatsmiete für diese Summe untergebracht werden?" (entnommen aus: Flessau, Kurt-Ingo: Schule der Diktatur. Lehrpläne und Schulbücher des Nationalsozialismus. Frankfurt/ M. 1984, S. 201)
... was kosten eigentlich anstrengungsloser Wohlstand und spätrömische Dekadenz den steuerzahlenden Bürger, Herr Westerwelle?
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Dienstag, März 16, 2010
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4benno9*: "Wo steht in diesem Artikel welcher Nationalität der Täter ist?"
Weil er Deutscher ist! Das wird nämlich immer gerne unterschlagen, damit wir beim Lesen des nächsten Aufregers, bei dem z.B. ein Türke, Rumäne, Kirgiese etc. einer Oma 50 Cent geklaut hat, eine gefühlte erhöhte Ausländerkriminalität wahrnehmen sollen.
Mein Lieber, das hat Methode!
_ _ _
*im web.de-Forum
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Dienstag, Januar 12, 2010
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Nun kämpfe ich gegen elektronisch schließende Türen. Bevor ich es überhaupt schaffe, sie aufzukriegen. Denn ich geh so langsam, dass sie denkt, ich sei ein herumstreunendes kleines Tier. Dann kann ich direkt am Glas stehen, wie wild wacheln, schreien und weinen. Es wird mir nicht aufgetan. Meistens muss ich einen drittel Meter zurücktreten und mit Mordsanlauf anrennen, bis sie doch huldvoll denkt, ich gehörte zur Rasse „Mensch“. Und wenn ich dann die Gnade kriegte und sie huldvoll aufging, musste ich etliche Male fest wacheln, dass die Tür mir offen stehen blieb. Sogar ich lerne: Ich wachle fortwährend fort, dass die Tür merkt, ich meine es ernst. Heute Vormittag ging sie trotzdem drei-, viermal zu! Ich vergaß natürlich wieder zu wacheln. Statt gegen Windmühlen kämpft es sich nun gegen Türflügel.
Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern strotzt voll elektrischer Türflügel. Und bist du einen Augenblick unbedacht, wirst du eingezwickt. Besonders, wenn ich hinter dem Buffet aufs Klo ludeln muss und mein Geschlechtsteil schon voll Blasenreize denkt, erlöst zu werden, brunz ich mich, eingezwickt zwischen den Türflügeln, nass. Und dann ist es so arg versaut, dass es mir zu viel ist und ich muss dann in kalter Nässe zur Waschmaschine.
Als ich in der Früh ums Essen ging, schloss sich mir zum ersten Mal jemand an! Der Mann war früher Schornsteinfeger und ist auch schwer krank, Probleme mit der Niere. Er begleitete mich bis zur Ecke Gumpendorferstr./Stumperg. Er ging gerade frühstücken, vis a vis vom Supermarkt Spar geben die Barmherzigen Schwestern bis ca. 9.30 Uhr ein kostenloses Frühstück aus. Das ist noch eine Stufe ärmer als ich. Er war in Begleitung einer Frau, die mich noch von „früher“ kannte. Ich küsste ihre Hand und war total gerührt. Bis jetzt sind ALLE ALLE ALLE immer an mir vorübergegangen. Das tut sehr weh.
Eigentlich sind meine Tippereien Hilferufe, doch sollte überhaupt irgendwer etwas „Gestionibles“ lesen, dann wird das Getippe zur Unterhaltung gelesen werden. Doch ich schrei um Hilfe! Mit jedem Buchstaben schreie ich um Hilfe! Das vermenge ich (meinerseits) immer raffiniert mit Eigensinn. Denn ausschauen tu ich, wie wenn ich ein „Mensch“ wäre.
Hermes Phettberg
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Dienstag, Dezember 29, 2009
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Asra Nomani: Ich glaube ganz bestimmt, dass Religion eine Konsumgüterindustrie ist. Konservative wie liberale Ideen innerhalb des Islam zu verkaufen, ist ein Geschäft. Es gibt eine Modeindustrie: Eine Abaya für 10.000 Dollar in einer Boutique am Golf, Wallfahrtskleidung oder islamisch-moderate Badeanzüge über das Internet. Auf dem liberalen Sektor beispielsweise mit T-Shirts und aufgedruckten Sprüchen wie: So sieht ein radikaler Muslim aus. Ich bin immer wieder erstaunt, was und wie man immer etwas Neues verkauft. Zurzeit ist es islamische Musik. Das Lustigste, was ich kürzlich gesehen habe, war islamische Unterwäsche. Ein G-String und hinten stand drauf bismillah (Im Namen Allahs)
Der Artikel
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Mittwoch, Dezember 23, 2009
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"Facility Manager": durch einen einfachen Anglizismus erfährt jeder Hausmeister ein echtes Upgrade — erstaunlich, mit wie wenig ein Mensch zufrieden sein kann ...
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Freitag, Dezember 11, 2009
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"Zweiter Ausbrecher fast geschnappt" - was für eine begnadete Schlagzeile; eine journalistische Meisterleistung gar!!!
... und in China ist "fast" ein Sack Reis umgefallen.
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Sonnabend
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Montag, November 30, 2009
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"Und ich werde ihm […] die frohe Botschaft auf den Schädel hämmern, und er wird beseligt sein. Und ich werde Würgeengel sein im Haus, der Würgeengel des Mitleids. Dann will ich die Hölle zum zweiten Mal aufrufen, ich will rächen der Sünden größte und kleinste, die an mir und den Meinen, an Witwe und Waisen begangen worden sind. Ich will euch meinen Hass in den Kopf gerben und in den Bauch löchern, und meines Hasses Flamme soll eure Häuser verzehren und mein Haus und meines Vaters Haus und das Warenhaus dazu."
Der Vater aller Amokläufer
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Sonnabend
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Sonntag, November 08, 2009
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